Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 03.11.2018


Volleyball

Für die Alpenvolleys ist beim Härtetest verlieren verboten

Morgen (18 Uhr) in Düren steht für die Volleyballer der Alpenvolleys die erste Cuprunde an: Die zusätzlichen Innsbruck-Auftritte stehen auf dem Spiel.

© Ralph KunzeGefordert: Hypo-Außenangreifer Hugo Da Silva.



Von Daniel Suckert

Innsbruck – Siegreich (3:1) war der Auftritt am Mittwoch bei Schlusslicht Rottenburg – trotzdem sieht der Headcoach der Hypo Tirol Alpenvolleys, Stefan Chrtiansky, Handlungsbedarf bei seinen Mannen. Bis auf den Langzeitverletzten Niklas Kronthaler stehen dem Slowaken alle Akteure zur Verfügung.

Der Cup und die Alpenvolleys – das war im Vorjahr kein gutes Pflaster. Damals verlor man in der ersten Runde – trotz Matchbällen – gegen Herrsching 2:3. Heuer wird das Ganze noch etwas brisanter. Einerseits, da mit Düren ein Gegner auf Augenhöhe kommt – andererseits, weil eine Niederlage weitreichende Folgen hätte.

Die internationalen Auftritte müssen seit heuer in Bayern ausgetragen werden. Darum sollen die fehlenden Innsbruck-Auftritte mit den Cup-Spielen kompensiert werden. Sollten die Innsbrucker also in Düren den Kürzeren ziehen, wären die eingeplanten Ersatz-Duelle nicht möglich.

Und Düren schwebt gerade auf einer Erfolgswelle. Gegen den deutschen Meister, Berlin, triumphierte man vor 7000 Zuschauer in der deutschen Hauptstadt mit 3:2. Zusätzliches Selbstvertrauen bescherte der 3:0-Sieg gegen Wusterhausen.

Selbstvertrauen haben die Dunkelblauen zwar auch, trotzdem gab es bei den bisherigen Siegen stets einen kleinen Schönheitsfehler. „Gegen Rottenburg waren einfach zu viele Eigenfehler da. Das darf uns gegen ­Düren einfach nicht passieren. Unser Ziel ist es auf jeden Fall weiterzukommen“, erklärte Headcoach Chrtiansky.

Nach dem Cup folgt gleich drei Tage später das erste Innsbruck-Gastspiel in der Olympiahalle. Mit den Bisons Bühl kommt eine machbare Aufgabe nach Tirol.