Letztes Update am Do, 13.12.2018 15:40

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kurzbahn-WM

Tiroler Reitshammer scheiterte im Halbfinale mit OSV-Rekord

In 52,51 Sekunden landete Bernhard Reitshammer bei der Kurzbahn-WM über 100 m Lagen auf Rang 10. Auf das Finale fehlten lediglich 0,18 Sekunden.

Bernhard Reitshammer konnte mit seinem Auftritt zufrieden sein.

© gepaBernhard Reitshammer konnte mit seinem Auftritt zufrieden sein.



Hangzhou – Die Österreicher Bernhard Reitshammer und Heiko Gigler haben am Donnerstag bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Hangzhou das Finale über 100 m Lagen verpasst. Der 24-jährige Tiroler Reitshammer wurde in den Semifinalläufen mit österreichischem Rekord Gesamt-Zehnter, wobei er in 52,51 Sekunden den ihm im Vorlauf von Gigler entrissenen österreichischen Rekord um 1/100 verbesserte.

Der Kärntner Gigler blieb in 52,99 Sek. erneut unter 53 Sekunden, davor war seine Bestzeit bei 53,19 gestanden. Der 22-Jährige belegte in seinem allerersten WM-Bewerb Endrang 13. Reitshammer fehlten nur 18/100 auf den für Freitag angesetzten Endlauf der Top Acht.

Die Oberösterreicherin Lena Kreundl hat für den dritten am Donnerstag fixierten österreichischen Rekord gesorgt. Die 21-Jährige verbesserte im Semifinale über 100 m Lagen ihre vor zwei Jahren bei der Windsor-WM fixierte bisherige nationale Bestmarke um 21/100. In 49,46 Sekunden reichte es zu Rang elf, auf den Endlauf der Top acht fehlten ihr 82/100. (APA)

Le Clos holte sein 4. Kurzbahn-WM-Gold über 100 m Delfin

Die dritte Finalsession der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou hat u.a. je einen niederländischen und US-Doppelsieg sowie wie an den beiden Tagen zuvor zwei Weltrekorde gebracht. Dafür waren am Donnerstag der Russe Kirill Prigoda über 200 m Brust und die US-Mixed-Staffel über 4 x 50 m Lagen verantwortlich. Die restlichen beiden der gesamt sechs vergebenen Titel gingen an China und Südafrika.

Für die Afrikaner schlug standesgemäß Chad le Clos zu. Der Olympiasieger von 2012 über die doppelte Distanz holte in 48,50 Sekunden sein über 100 m Delfin schon viertes Kurzbahn-WM-Gold in Folge. Sein Landsmann Cameron van der Burgh hatte am Mittwoch über 100 m Brust gesiegt und danach sein Karriereende mit Ende dieser Titelkämpfe bekanntgegeben. Der 30-Jährige war Schützling von Graz-Coach Dirk Lange und in der steirischen Hauptstadt auch dann und wann Trainingsgast.

Den Sieg einer Lokalmatadorin fixierte Wang Jianjiahe über 800 m Kraul in 8:04,35 Min., die 16-Jährige war lange auf Weltrekordkurs gelegen. Ihre noch bis April sogar nur 13-jährige Landsfrau Wang Yichun erstaunte indes mit dem Einzug ins Finale über 50 m Delfin. Den erwähnten "Oranje"-Doppelsieg fixierten Ranomi Kromwidjojo (51,14 Sek.) und Femke Heemskerk (51,60) über 100 m Kraul, jenen der USA Lisa Bratton (2:00,71 Min.) und Kathleen Baker (2:00,79) über 200 m Rücken.

Kurzbahn-Rekordweltmeisterin Katinka Hosszu blieb da ungewohnt nur Rang vier, sie zog aber als klar Schnellste in den Endlauf über 100 m Lagen ein. Eröffnet war die Session aber mit Prigodas Weltrekord worden. Der 22-Jährige blieb in 2:00,16 Min. nur knapp über der Zweiminuten-Marke. Dressel wiederum rollte das Feld in der Staffel als Krauler auf den letzten beiden Längen von hinten auf. Mit Olivia Smolia, Michael Andrew und Kelsi Dahlia drückte er den Weltrekord um 77/100 auf 1:36,40 Min.