Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 06.01.2019


Handball

WM-Generalprobe zu den Klängen des Sirtaki

Gerald Zeiner (r.) und Co. wollen heute noch einmal in Innsbruck jubeln.

© gepaGerald Zeiner (r.) und Co. wollen heute noch einmal in Innsbruck jubeln.



Innsbruck – Die Konkurrenz war an einem sportlichen Super-Freitag eine riesige für die ÖHB-Handballer. Da wartete zum einem das Bergisel-Springen, zum anderen in der benachbarten Tiwag-Arena das Haie-Heimspiel gegen Bozen auf die Tiroler Sportfans.

Ob nun knapp 500 Zuschauer, wie in der Verbandsaussendung festgehalten, oder doch mehr Fans („Es waren sicher 1000“, so Tirols ÖHB-Vizepräsident Thomas Czermin) den Weg in die Olympiahalle fanden, sei dahingestellt. Der Test gegen Bahrain (31:22) war jedenfalls einer mit Steigerungspotenzial. Teamchef Patrekur Johannesson erkannte „viele gute Sachen“, befand die Leistung aber gerade zu Beginn als „zu statisch“.

„Man hat schon gesehen, dass es noch Verbesserungsbedarf gibt, aber es war absolut zufriedenstellend“, analysierte Tirols Verbandspräsident Thomas Czermin.

Dass Bahrain die ÖHB-Mannschaft mit seiner unorthodoxen Spielanlage vor ungewohnte Aufgaben stellte, sei genau so geplant gewesen. Schließlich legt der WM-Aufaktgegner Saudi Arabien (12.1.) einen ähnlichen Stil an den Tag. „Wir wissen jetzt ungefähr, was auf uns zukommt. Es war ein guter Test“, erklärte Gerald Zeiner im ORF-Interview.

Heute (15 Uhr, Olympiaworld) geht der Continental Cup mit dem Match gegen Griechenland zu Ende. Und so viel (sportliche) Konkurrenz wie am Freitagabend gibt es dann auch nicht mehr.