Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 11.02.2019


Volleyball-Bundesliga

Kein Stolperstein namens VCO für Alpenvolleys

Im Volleyball-Nachtragsspiel der Alpenvolleys taten sich die Tiroler nur anfangs hart.

Der Block der Hypo Tirol Alpenvolleys (dunkelblau) kam erst im zweiten Satz so richtig auf Touren.

© Alex PauliDer Block der Hypo Tirol Alpenvolleys (dunkelblau) kam erst im zweiten Satz so richtig auf Touren.



Von Daniel Suckert

Unterhaching, Innsbruck — Alles, nur keine Blöße geben — so lautete der klare Auftrag für die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys im Heimspiel in Unterhaching gegen das Tabellenschlusslicht VCO Berlin. Das passierte nicht, auch wenn die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansk­y vor 500 Zuschauer­n anfangs sehr zu kämpfen hatte. Das sah der Slowake gar nicht gerne.

Am 13. Jänner hätte das Match gegen den VCO eigentlich über die Bühne gehen sollen. Die Schneemassen ließen das jedoch nicht zu. Und so kam es erst am Sonntag zur Pflichtübung.

Im ersten Durchgang (25:23) wehrten sich die Berliner noch mit Händen und Füßen — zugleich war bei den Alpenvolleys eine gewisse Passivität zu sehen. „Ich verstehe das nicht, weil wir genau über das gesprochen haben“, ärgerte sich Headcoach Chrtiansk­y zunächst. „Unser erster Blockpunkt war erst im zweiten Satz — das kann eigentlich nicht sein.“ Schon unter der Woche gegen Giese­n schwitzten Kapitän Doug­i da Silva und Co. fünf Sätze lang, ehe man einen 3:2-Heim­erfolg bejubeln konnte.

Extraschichten blieben am Sonntagabend diesmal aus. Vor allem, weil sich die Tiroler ab dem zweiten Satz anders verhielten. Headcoach Chrtiansk­y: „Das hätte ich mir von Beginn an gewünscht. Aber okay — das 3:0 war am Ende gut und wir schauen jetzt auf die nächsten Pflichtübungen.“

Bereits am kommenden Sonntag wartet ein Derby: Erneut in Unterhaching (17 Uhr) geht es gegen Angst­gegner Herrsching.