Letztes Update am Sa, 20.04.2019 08:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Volleyball

„Verloren ist noch nichts“: Spiel der letzten Hoffnung für die Alpenvolleys

Die Wucht der Offensivangriffe der Berliner (orange) konnte man in den letzten beiden Duellen nicht mehr entschärfen. Gelingt das heute?

© imago images / NordphotoDie Wucht der Offensivangriffe der Berliner (orange) konnte man in den letzten beiden Duellen nicht mehr entschärfen. Gelingt das heute?



Bereits gestern hoben die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching mit dem Flugzeug Richtung Berlin ab. Das heutige vierte Halbfinal-Duell (17.30 Uhr) der deutschen Liga könnte der letzte Saisonauftritt für die Innsbrucker werden. Zu dominant agierte der Meister vor einer Woche beim ersten Auflaufen in der Max-Schmeling-Halle. Damals gab es eine klare 0:3-Niederlage – dem folgte ein 1:3 am vergangenen Mittwoch in der Innsbrucker Olympiahalle. Der neunfache Meister hat den ersten Matchball auf den Finaleinzug.

Doch die Dunkelblauen wollen noch nicht die Flinte ins Korn werfen. „Verloren ist noch nichts“, gab sich Aufspieler Daniel Koncal kämpferisch. „Wir werden sicher bis zum Schluss kämpfen und vielleicht schaffen wir ja noch den Turnaround.“ Dafür muss aber auch Berlin einen Einbruch erleiden. Star-Spieler Sergei Grankin und Co. waren beim Auftritt in der Tiroler Landeshauptstadt mehr als dominant. Die Breite des Kaders spricht ebenso für die Gastgeber.

„Wir wollen noch einmal alles versuchen“, bestätigte Headcoach Stefan Chrtiansky: „Es geht darum, nicht ins offene Messer zu laufen. Auf der anderen Seite müssen wir volles Risiko nehmen. Anders wird es nicht gehen.“ Sollte die Trendwende geschafft werden, gäbe es am kommenden Donnerstag in Innsbruck das Entscheidungsmatch der Best-of-five-Serie. (suki)