Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 04.07.2019


Volleyball

„Aussies“ hoch im Kurs bei den Hypo Tirol Alpenvolleys

Der nächste Australier (Jordan Richards) und der Slowene Sašo Štalekar sind fix.

Jordan Richards (l.) wird künftig bei den Volleyballern der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching am Netz seine Klasse zeigen.

© imago images / ZUMA PressJordan Richards (l.) wird künftig bei den Volleyballern der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching am Netz seine Klasse zeigen.



Von Daniel Suckert

Innsbruck – Die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching wollen im dritten Jahr in der deutschen Volleyball-Liga noch einmal alles in Bewegung setzen, um endlich den Sprung ins Finale zu schaffen. Zweimal scheiterte man bisher im Halbfinale. Und für dieses Vorhaben hat man nun die Spieler Nummer elf und zwölf des neuen Kaders begrüßt.

Außenangreifer Jordan Richards (AUS) und der Slowene Sašo Štalekar (SLO/Mittelblocker) werden künftig die Dunkelblauen verstärken. Mit Richards wechselt bereits der zweite Australier in die Tiroler Landeshauptstadt. Der 193 cm große Angreifer kommt vom portugiesischen Vizemeister: „Er ist ein sehr athletischer Spieler, der ein starkes Service hat und sehr an Pawel Halaba erinnert“, erklärte Headcoach Stefan Chrtiansky.

Beim 23-jährigen Štalekar hofft man, dass er sein Potenzial weiter ausschöpfen kann. Für den Slowenen ist es seine erste Auslandsstation. Chrtiansky: „In dem Jungen steckt noch viel. Für sein Alter ist er schon recht weit.“

Das Einkaufsprogramm ist damit jedoch noch nicht beendet. Eine mögliche Verpflichtung aus Deutschland ist noch in der Warteschleife – die Personalie könnte bald geklärt sein. Möglicherweise gehen die Innsbrucker dann mit 13 Kaderspielern in die neue Saison, in der man erneut international im CEV-Cup vertreten sein wird.

Interessant wird bei den Alpenvolleys auch sein, wie es nach diesem Jahr weitergeht. Ursprünglich war die Zusammenarbeit mit Unterhaching auf drei Jahre ausgelegt. Wie aus deutschen Medien zu erfahren ist, zeigt sich die Liga sehr zufrieden mit dem Engagement der Tiroler, die nun zweimal hintereinander Platz drei in der Liga verbuchen konnten. Trotzdem ist die Zusammenarbeit mit den Bayern nicht ganz so einfach wie erwartet.