Letztes Update am Mi, 17.07.2019 18:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tour de France

Ewan holte ersten Tour-Sieg bei Tour de France, Alaphilippe weiter in Gelb

Der Australier CAleb Ewan feiert mit dem Sieg in der 11. Etappe seinen bisher größten Erfolg. In der Gesamtwertung gab es auf den vorderen Positionen keine Veränderung: Der Franzose Julian Alaphilippe liegt 1:12 Minuten vor Vorjahressieger Geraint Thomas.

Caleb Ewan im Freudentaumel über den Sieg.

© AFPCaleb Ewan im Freudentaumel über den Sieg.



Toulouse – Caleb Ewan hat am Mittwoch in Toulouse im Sprint die 11. Etappe der Tour de France für sich entschieden. Für den Australier ist es bei der ersten Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt der größte Erfolg seiner Karriere. In der Gesamtwertung gab es auf den vorderen Positionen keine Veränderung. Der Franzose Julian Alaphilippe liegt unverändert 1:12 Minuten vor Vorjahressieger Geraint Thomas.

Nachdem der letzte verbliebene Ausreißer der vierköpfigen Ausreißergruppe 4,5 km vor dem Ziel vom Feld eingeholt wurde, ließ Ewan im erwarteten Massensprint die Konkurrenz hinter sich. Der 25-Jährige vom belgischen Team Lotto Soudal schob sich aus dem Windschatten von Dylan Groenewegen nach vorne und verwies den Niederländer hauchdünn auf Platz zwei. Dritter wurde der Italiener Elia Viviani, gefolgt vom Slowaken Peter Sagan, dem Führenden in der Punktewertung der besten Sprinter. Der Kärntner Marco Haller wurde 16.

Caleb Ewan (links) im Sprint mit dem Niederländer Dylan Groenewegen.
Caleb Ewan (links) im Sprint mit dem Niederländer Dylan Groenewegen.
- AFP

Hinter den Sprintern kam das Feld mit allen Anwärtern auf den Gesamtsieg ins Ziel. Patrick Konrad verbesserte sich durch den Rückfall des ehemaligen Gelb-Trägers Giulio Ciccone, der sich nach einem Sturz mehrerer Fahrer weiter hinten einreihte, um eine Position auf Rang elf der Wertung. 2:46 Minuten fehlen dem Bora-Profi auf Alaphilippe, dem neben Thomas auch dessen kolumbianischer Teamkollege Egan Bernal (+1:16) im Nacken sitzt.

Das Teilstück nach Toulouse war für längere Zeit die letzte Chance für die Sprinter. Von nun an wird es bergiger. Nach einem Ruhetag und dem flachen Teilstück ist die Schonfrist für die Anwärter auf den Gesamtsieg am Donnerstag vorbei. Die 209,5 km lange 12. Etappe in die Pyrenäen beginnt zwar harmlos, in der zweiten Hälfte stehen aber zwei schwere Pässe der ersten Kategorie auf dem Programm. (APA/sda)