Letztes Update am Do, 18.07.2019 09:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Radsport

Kein Einspruch von Cobo: Froome erhält nachträglich Vuelta-Sieg 2011

2011 jubelte Juan Jose Cobo über den Vuelta-Sieg. Den bekam nun auch offiziell Chris Froome (r.) zugesprochen.

© imago2011 jubelte Juan Jose Cobo über den Vuelta-Sieg. Den bekam nun auch offiziell Chris Froome (r.) zugesprochen.



Der wegen Dopings bei seinem Spanien-Rundfahrtsieg 2011 nachträglich disqualifizierte Juan Jose Cobo verzichtet auf einen Einspruch gegen die Sanktionen des Radsport-Weltverbandes (UCI). An seiner Stelle rückt der derzeit nach einem schweren Sturz rekonvaleszente Chris Froome zum Gewinner der Vuelta auf.

Die UCI führt den Briten bereits als Sieger, neuer Zweiter ist sein Landsmann Bradley Wiggins vor dem Niederländer Bauke Mollema. Froome hält damit bei sieben Grand-Tour-Erfolgen. Neben vier Triumphen bei der Tour de France (2013, 2015, 2016, 2017) und dem Giro d‘Italia 2018 hat er die Spanienrundfahrt auch 2017 gewonnen.

Cobo war im Vormonat wegen Auffälligkeiten in seinem Biologischen Pass im Zeitraum von 2009 bis 2011 für drei Jahre gesperrt worden. Der längst nicht mehr aktive Spanier legte nach spanischen Medienberichten gegen das UCI-Urteil keine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein. (APA)