Letztes Update am So, 21.07.2019 17:31

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leichtathletik

Diskuswerfer Weißhaidinger landete in London auf Platz sechs

Der Sieg im Diskusbewerb ging einmal mehr an den Schweden Daniel Stahl. Für das Finale in Brüssel war Weißhaidinger bereits vor dem Diamond League Meeting in London qualifiziert gewesen.

Einmal mehr der Sieger des Tages. Der Schwede Daniel Stahl.

© AFPEinmal mehr der Sieger des Tages. Der Schwede Daniel Stahl.



London – Lukas Weißhaidinger beendete am Sonntag beim Diamond League Meeting in London den Diskusbewerb als Sechster. Der Oberösterreicher kam in seinem weitesten Versuch auf 63,74 m, womit er zufrieden war, hatte er den Bewerb doch aus der WM-Vorbereitung heraus in Angriff genommen. Für das Finale der Eliteliga in Brüssel war er bereits vorher qualifiziert gewesen.

Sieger im Londoner Diskusbewerb war der Schwede Daniel Stahl mit 68,56 vor dem Jamaikaner Fedrick Dacres mit 67,09 und dem Litauer Andrius Gudzius mit 65,40. Weißhaidinger war heuer zuvor bereits Zweiter in Doha, Dritter in Stockholm und Dritter in Rabat, weshalb er in der Qualifikation für das Finale am 6. September in Brüssel wie Dacres 22 Zähler auf dem Konto hat. Besser war nur Stahl mit 31.

Solide Leistung war das Ziel

Der 27-jährige Oberösterreicher zeigte fünf gültige Versuche. „Mein Ziel war, eine solide Leistung mit möglichst vielen gültigen Würfen abzuliefern. Das ist mir gelungen. Die Würfe waren technisch ok“, sagte der EM-Dritte Weißhaidinger. Trainer Gregor Högler sprach von „Arbeitswürfen“, die optisch absolut okay gewesen seien. „Aber natürlich hat der letzte Punch gefehlt. Das war nicht anders zu erwarten, die WM-Vorbereitung für Doha hat für uns Vorrang, die Trainingsbelastung war zuletzt extrem hoch.“ Die Leichtathletik-WM findet von 27. September bis 6. Oktober in Doha statt.

Eine Jahresweltbestleistung gab es bei den Frauen über die 5.000 m, die Kenianerin Hellen Obiri siegte in dem flotten Rennen in 14:20,36 im Sprint vor ihrer Landsfrau Agnet Jebet Tirop (14:20,68) und der Niederländerin Sifan Hassan (14:22,12), die Europarekord aufstellte. Die 400 m gingen in 44,40 Sek. an den Jamaikaner Akeem Bloomfield, die 100 m bei den Frauen in 10,78 an die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce und die 400 m Hürden an deren Landsfrau Rushell Clayton in 54,16. Den Hochsprung gewann der Syrer Madschd Eddin Ghasal mit 2,30 m, den Weitsprung die Deutsche Malaika Mihambo mit 7,02 m. (APA)

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