Letztes Update am Do, 25.07.2019 08:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schwimm-WM

Bayer über 200 m Brust auf Rang 28, Pilhatsch schwimmt im Finale

Der rot-weiß-rote 200-m-Rekord von Maxim Podoprigora hielt einem weiteren Angriff stand. Bayer fehlten knapp zwei Sekunden auf den Semifinal-Einzug.

Valentin Bayer tauchte in den Ergebnislisten auf Platz 28 auf.

© gepaValentin Bayer tauchte in den Ergebnislisten auf Platz 28 auf.



Gwangju – Brustlagen-Spezialist Valentin Bayer hat am Donnerstag bei den Langbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Gwangju über die 200-m-Distanz Rang 28 belegt. In 2:12,27 Minuten verpasste er das Semifinale der Top 16 um 1,95 Sekunden. Seine vor knapp einem Jahr bei der Glasgow-EM fixierte persönliche Bestzeit verfehlte der 19-Jährige um 0,54 Sek. Über 100 m Brust war Bayer am Sonntag WM-36. geworden.

Der österreichische 200-m-Rekord von Maxim Podoprigora hielt damit einem weiteren Angriff stand. Der heute 41-Jährige war am 26. Juli 2001 - also fast exakt 18 Jahre davor - bei der Fukuoka-WM in 2:11,09 Zweiter geworden. Dieses Silber war die erste Schwimm-WM-Medaille für einen Österreicher überhaupt. Podoprigoras Marke ist - Lang- und Kurzbahn - mit Abstand die älteste noch gültige OSV-Bestleistung, die nächstältesten stammen aus dem Jahr 2008.

Pilhatsch am Nachmittag im Finaleinsatz

Aktuell in Südkorea steht aus österreichischer Sicht als nächstes um 13.37 Uhr MESZ das Damen-Finale über 50 m Rücken mit Caroline Pilhatsch auf dem Donnerstag-Programm. Die 20-jährige Kurzbahn-Vizeweltmeisterin über diese Distanz hat am Mittwoch als Sechstbeste der Semifinalläufe den Endlauf erreicht, indem die Steirerin ihren am 9. Juni fixierten bisherigen nationalen Rekord um 0,08 Sek. auf 27,77 Sek. verbesserte.

Es ist die 24. rot-weiß-rote Finalteilnahme auf Langbahn-WM-Ebene. Pilhatsch ist der erst siebente Name in diesem Feld. Die anderen tragen Markus Rogan, Mirna und Dinko Jukic, Podoprigora, Fabienne Nadarajah und Felix Auböck. Medaillen gab es da bisher sechs. Silber holte außer Podoprigora 2001 Markus Rogan (2001 und 2005/jeweils 200 m Rücken). Bronze gab es für Mirna Jukic (2005 und 2009/jeweils 200 m Brust) sowie Rogan (2007/200 m Rücken).

In den Freitag-Vorläufen sind drei Österreicher engagiert. Lena Grabowski absolviert über 200 m Rücken ihren einzigen WM-Einsatz in Gwangju, Marlene Kahler schwimmt über 800 m Kraul ihren vierten und letzten. Beide brauchen klare Verbesserungen ihrer österreichischen Rekorde, um an die Olympia Qualifying Time für Tokio 2020 heranzukommen. Bei den Herren versucht sich Bernhard Reitshammer über 50 m Kraul. (APA)