Letztes Update am Mi, 07.08.2019 18:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


BEACH-VOLLEYBALL

ÖVV-Trio nach zweiten EM-Niederlagen vor Aus

Das Trio Huber/Dressler, Ermacora/Pristauz bzw. Schützenhofer/Plesiutschnig hat mit einer 1:1-Bilanz am Donnerstag zumindest eine bessere Ausgangslage für einen Aufstieg.

Moritz Pristauz und Martin Ermacora haben am Donnerstag noch eine Chance.

© gepaMoritz Pristauz und Martin Ermacora haben am Donnerstag noch eine Chance.



Moskau – Die Bilanz der österreichischen Beach-Volleyballer bei der EM in Moskau ist weiterhin durchwachsen. Nach drei Siegen in Gruppenspielen durch Alexander Huber/Christoph Dressler, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Katharina Schützenhofer/Lena Plesiutschnig verloren Clemens Doppler/Alexander Horst (AUT-21), Robin Seidl/Philipp Waller (AUT-30) und Eva Freiberger/Valerie Teufl (AUT-26) jeweils glatt.

Das zuletzt genannte Trio steht damit am Donnerstag mit dem Rücken zur Wand, da es jeweils schon die zweite Niederlage in ihren Gruppen war. Für Doppler/Horst war gegen die als Nummer fünf gesetzten Italiener Daniele Lupo und Paolo Nicolai nichts zu holen, sie verloren 13:21,18:21. Am Donnerstag geht es für die als Nummer 21 gesetzten Österreicher um 18:00 Uhr MESZ gegen die Russen Sergej Gorbenko/Alexander Lichholetow (Nr. 28) um den Verbleib im Turnier.

„Harte Nuß“

„Wir haben gewusst, dass die ersten Gruppengegner eine harte Nuss werden und vermutlich das Match gegen die Russen entscheiden wird“, meinte Horst. Beide Mittwoch-Spiele seien vom Niveau her ansprechend gewesen. „Gorbenko müssen wir biegen, das ist unsere Mission!“

Seidl/Waller sind sogar noch ohne Satzgewinn nach dem 17:21,16:21 gegen die Letten Alexandrs Samoilovs/Janis Smedins (Nr. 14). Gleiches gilt für Eva Freiberger/Valerie Teufl nach dem 0:2 in Gruppe G gegen Andrea Strbova/Natalia Dubovcova (SVK-10). Das Trio Huber/Dressler, Ermacora/Pristauz bzw. Schützenhofer/Plesiutschnig hat mit einer 1:1-Bilanz am Donnerstag zumindest eine bessere Ausgangslage für einen Aufstieg in die Zwischenrunde. (APA)