Letztes Update am Di, 20.08.2019 17:10

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Segeln

Tiroler Hussl mit Partner Bildstein bei Olympia-Testevent als Vierte ins Finale

Benjamin Bildstein und David Hussl hielten am Dienstag bei den Pre Olympics vor Enoshima ihre Medaillen-Chancen aufrecht. Fünf Punkte fehlen auf Platz drei.

Bildstein/Hussl dürften weiter auf eine Medaille hoffen.

© OeSVBildstein/Hussl dürften weiter auf eine Medaille hoffen.



Enoshima – Der Tiroler David Hussl und sein Partner Benjamin Bildstein sind beim Olympia-Testevent der Segler vor Enishoma als Vierte der 49er-Klasse ins Finale eingezogen. Die 49erFX Tanja Frank/Lorena Abicht beendeten die Regatta als 19. David Bargehr/Lukas Mähr liegen zwei Wettfahrten vor Schluss im 470er an 20. Stelle. Der verletzte Thomas Zajac reiste zu Behandlungen in die Heimat, Barbara Matz trainiert indes mit Roman Hagara.

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„Wir können mit dem Tag zufrieden sein, zwei Wettfahrten waren wieder top. Wir haben jetzt eine Position, in der wir um die Medaillen kämpfen. Das war das primäre Ziel“, erklärte Vorschoter Hussl. Einmal waren sie Fünfte geworden, nach Platz 16 folge noch Rang drei. „Wir haben bei dieser Regatta schon sehr viel bewiesen und sind auch für morgen sehr optimistisch. Wir haben in letzter Zeit immer sehr gute Medal Races gehabt“, erklärte Steuermann Bildstein. Fünf Punkte fehlen auf Platz drei.

Frank/Abicht steuerten am Dienstag u.a. zwei neunte Ränge ihrem Punktekonto bei. „Die Geschwindigkeit war nicht top, aber gut genug, um mitzuhalten und selbst taktische Entscheidungen treffen zu können. Der Tag war in Ordnung, mit der gesamten Regatta können wir aber nicht zufrieden sein“, sagte Frank. Bargehr/Mähr sahen mit einem fünften Wettfahrtrang einen Lichtblick. „Das tut sehr gut. Wir haben in den letzten Tagen immer wieder Chancen gehabt, es aber nie ins Ziel gebracht“, erklärte Bargehr. Sie haben am Mittwoch noch zwei Rennen vor sich.

Nacra17-Steuermann Zajac, der sich zum Auftakt der Pre Olympics einen Innenbandeinriss zugezogen hatte, reiste aus Japan ab und wird im AKH Wien weitere Untersuchungen durchführen lassen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im September den geplanten Trainingsblock in Japan wieder mitmachen zu können. Seine Vorschoterin Barbara Matz bleibt in Japan und wird in den kommenden Tagen mit dem zweifachen Olympia-Goldmedaillengewinner Roman Hagara trainieren, um weitere Revierkenntnisse zu sammeln. Wie der Österreichische Verband mitteilte, ist der frühere Tornadosegler Hagara als Teil des Trainerteams in Japan. (APA)




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