Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.08.2019


Volleyball

Smash in neue Volleyball-Zeiten: In der Halle und am Sand

Der Countdown der Volleyballer läuft: für die Alpenvolleys, Österreichs Herren-Nationalteam, Tirols Bundesliga-Damen und Beachvolleyballer.

Mit breiter Brust, aber noch nicht komplett - die Hypo Tirol Alpenvolleys: Trainer Stefan Chrtiansky, Jérôme Clère, Jerome Cross, Danilo Gelinski, Dougie Da Silva, Daniel Koncal, Pedro Frances, Paulo Da Silva und Co-Trainer Miroslav Palgut (v.?l.). Es feh

© AlpenvolleysMit breiter Brust, aber noch nicht komplett - die Hypo Tirol Alpenvolleys: Trainer Stefan Chrtiansky, Jérôme Clère, Jerome Cross, Danilo Gelinski, Dougie Da Silva, Daniel Koncal, Pedro Frances, Paulo Da Silva und Co-Trainer Miroslav Palgut (v.?l.). Es feh



Innsbruck – Hannes Kronthaler mag Kampfansagen: „Wir wollen den Leuten wieder zeigen, wer wir sind!“ Noch muss sich der Manager der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching aber in Geduld üben, bis er alle „seine“ Männer präsentieren kann. Beim gestrigen Trainingsstart in Innsbruck fehlten gleich sechs Spieler des 13-Mann-Kaders. Grund ist der Einsatz von Jordan Richards, Max Staples (beide AUS), Tommi Siirilä (FIN), Sašo Štalekar (SLO) sowie Niklas Kronthaler und Florian Ringseis (beide AUT) mit ihren Nationalteams. Wann Hypo komplett sein wird, ist offen – das hängt unter anderem auch davon ab, wie Österreich bei der EM im September abschneidet. Trainer Stefan Chrtiansky macht sich dennoch wenig Sorgen. Zwar hätte er zum Trainingsauftakt gerne alle Spieler bei sich, aber die Fehlenden hätten bei ihren Nationalteams ja ein ordentliches Training „und werden topfit zu uns stoßen“. Bis zum Ligastart bleibt ohnehin noch Zeit, der erfolgt in 51 Tagen, am 13. Oktober.

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Für Österreichs Herren-Nationalteam gilt Kronthalers Parole hingegen schon jetzt. „Es geht in die heiße Phase“, wie Teamchef Michael Warm sagt. Der Ernstfall EM (ab 12. September) wird heute und morgen geprobt: in Istanbul gegen die Türkei (jeweils 17 Uhr). Es ist das erste von drei Doppeln für Kapitän Peter Wohlfahrtstätter und Co. Es folgen Tests gegen Rumänien (29./30. Aug.) und Nordmazedonien (6./7. Sept.), bevor es in 21 Tagen dann richtig ernst wird – im Palais 12 in Brüssel gegen Belgien (13. Sept.). Die weiteren EM-Gegner: Deutschland, Serbien, Slowakei und Spanien. Also keine leichte Aufgabe für die Männer um das Tiroler Trio Peter Wohfahrtstätter, Niklas Kronthaler und Thomas Zass.

Österreichs Damen-Nationalteam muss bei der EM (ab heute) hingegen zusehen: Man war in der Quali knapp hinter Kroatien und der Schweiz geblieben. Geschwitzt wird derzeit dennoch, für den Bundesliga-Start nun eben. Tirol ist heuer wieder mit zwei Clubs in Österreichs höchster Spielklasse vertreten. Neben dem VC Tirol, der derzeit mit dem neuen Coach Facundo Morando und Coach Michael Pichler in Maria Alm auf Trainingslager weilt, ist auch die TI-Volley nach einem Jahr in der zweiten Liga wieder erstklassig. Zu Wochenbeginn startete man ins Training, in die Bundesliga dann in 36 Tagen.

Bevor die Hallen-Volleyballer aber endgültig wieder „zuschlagen“, starten die Beacher noch in ihr Saisonfinale. Ab heute beginnen in Seewalchen die österreichischen Meisterschaften. Mit EM-Bronze im Rucksack dürfen Martin Ermacora und Moritz Pristauz selbstbewusster als je zuvor servieren – u. a. gegen die Titelverteidiger Clemens Doppler und Alexander Horst. Ermacora: „Unser Ziel ist eine Medaille.“ (sab)