Letztes Update am Sa, 24.08.2019 16:27

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Motorsport

Salzburger Eng im ersten DTM-Rennen am Lausitzring Fünfter

Sieger wurde der Schweizer Nico Müller im Audi vor seinen Markenkollegen Robin Frijns aus den Niederlanden sowie Mike Rockenfeller.

BMW-Pilot Philipp Eng kam auf Rang fünf.

© imagoBMW-Pilot Philipp Eng kam auf Rang fünf.



Klettwitz – Der Salzburger Philipp Eng ist am Samstag im ersten Rennen des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) auf dem Lausitzring Fünfter geworden. Damit ist der 29-jährige BMW-Pilot nun mit 139 Punkten weiter Vierter der Gesamtwertung. Ferdinand von Habsburg kam im Aston Martin über Rang 15 nicht hinaus und ist damit nach wie vor 18. und Letzter der Fahrerwertung.

Sieger wurde der Schweizer Nico Müller im Audi vor seinen Markenkollegen Robin Frijns aus den Niederlanden sowie Mike Rockenfeller. Durch den zweiten Saisonerfolg verkürzte Müller (195) den Rückstand auf den führenden Deutschen Rene Rast (209) auf 14 Punkte. Rast war zwar Schnellster im Qualifying, blieb aber bereits in der Anfangsphase des Rennens wegen eines technischen Defekts an seinem Audi liegen.

Am Sonntag findet das nächste DTM-Lauf erneut am Lausitzring statt, es ist der insgesamt 500. der Serie seit der Gründung 1984.

Neuer Name für Rennserie wohl ab 2021

In zwei Jahren könnte die DTM unter einem neuen Namen ins Rennen gehen. „Wir arbeiten daran“, sagte DTM-Chef Gerhard Berger dem Fachmagazin Motorsport-Total.com-

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Im Zuge der Internationalisierung sollen durch ein neues Label auch internationale Hersteller Interesse an der Tourenwagen-Serie bekommen. Dabei müssen die Verantwortlichen sensibel vorgehen. Zum einen soll der „deutsche Kern“ nicht verletzt werden, zum anderen werden internationale Hersteller vom im Namen steckenden deutschen Kern abgeschreckt.

Einen ersten Schritt macht die Serie nach Saisonende. Im November veranstalten die DTM und die japanische GT-Serie, die beide auf dem identischen Reglement basieren, ein Vereinigungsrennen. Trotz der internationalen Bestrebungen geht Berger nicht davon aus, dass im kommenden Jahr ein weiterer Hersteller neben Audi, BMW und Aston Martin an den Start gehen wird.

„Das sehe ich momentan nicht. Es wäre aber wunderschön, noch einen Hersteller zu haben“, sagte der Tiroler der Deutschen Presse-Agentur, „dabei geht es mir gar nicht um mehr Autos, sondern darum, noch besser aufgeteilt, durchmischt zu sein. Ich würde es für den Sport besser finden, wenn die Hersteller je vier oder fünf Autos für die Marke managen würden und nicht sieben oder acht.“ (APA/dpa)