Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 21.09.2019


Vierkampf

Schlägertypen gefragt: Wer wird in Innsbruck Racketlon-Staatsmeister?

Vier Spiele, eine Sportart: Bei den Racketlon-Staatsmeisterschaften ab heute in Innsbruck gilt es, sich mit viererlei Schlägern zu beweisen.

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© Racketlonverband



Innsbruck – Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis – das ist Racketlon, ein Vierkampf aus diesen verschiedenen Sportarten ergibt wiederum eine neue. Und Österreichs Aktive sind darin richtig gut: Sie sind Team-Weltmeister und in den Top Ten der jeweiligen Weltrangliste finden sich sowohl drei heimische Damen als auch zwei Herren.

Mit Christine Seehofer führt eine Niederösterreicherin das internationale Ranking sogar an. Klar, dass die 24-Jährige auch bei den Staatsmeisterschaften spitze sein will: „Nachdem ich die Nummer 1 der Weltrangliste bin, möchte ich das auch in Österreich bleiben.“ Siebenmal ist ihr das bereits geglückt, in Innsbruck holt Seehofer nun zu ihrem achten Meistertitel aus – bei den insgesamt 17. Staatsmeisterschaften im Racketlon, den ersten aber in Innsbruck am Stadlweg.

Klar, dass aber auch die Tiroler Racketlon-Weltmeister bei den „Heimspielen“ ein Wörtchen mitreden wollen. Die Osttirolerin Irina Olsacher etwa: „Mein Ziel ist ein Podestplatz in allen drei Bewerben: Mixed, Damen-Doppel und Einzel!“ Die 22-Jährige tritt zu Recht selbstbewusst an, immerhin holte sie mit Österreichs U21-Nationalteam WM-Gold.

Auch bei den Herren hofft ein Tiroler, in allen vier Schlägersportarten Siege zu feiern: Bernhard Pilsz, Teamweltmeister 2018, hofft auf eine Revanche für die knappe Niederlage um die Goldmedaille im Vorjahr. Im so genannten „Gummiarm“, dem Entscheidungspunkt, wenn es nach vier Sportarten unentschieden steht, war der Innsbrucker 2018 Emanuel Schöpf (Vlbg.) knapp unterlegen: „Es wäre natürlich schön, heuer zu gewinnen – vor allem zu Hause in Innsbruck.“ Nach einer Verletzung habe er aber noch Trainingsrückstand.

Wer übrigens selbst mitmachen will: Am Samstag stellt sich die Sportart dem Tiroler Publikum vor. (sab)