Letztes Update am Sa, 21.09.2019 11:01

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Motorsport

Formel-2-Pilot Correa nach Horror-Unfall aus künstlichem Koma geholt

Juan Manuel Correa war Ende August im belgischen Spa in jenen Unfall verwickelt, bei dem der Franzose Anthoine Hubert starb. Correas Zustand sei nicht mehr kritisch, aber immer noch ernst.

Juan Manuel Correa befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.

© www.imago-images.deJuan Manuel Correa befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.



London – Der bei einem Unfall in Spa schwer verletzte Rennfahrer Juan Manuel Correa ist von den Ärzten aus dem künstlichen Koma geholt worden. Der Formel-2-Pilot sei bei Bewusstsein, aber noch nicht völlig erwacht, teilte Correas Medienagentur in der Nacht auf Samstag mit.

„Auch wenn das großartige Nachrichten sind und ein großer Schritt in die richtige Richtung, ist er immer noch in einem Rennen gegen die Zeit“, hieß es. Correa sei schwach und verletzlich und bleibe auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses. Sein Zustand sei nicht mehr kritisch, aber immer noch ernst.

Franzose Hubert starb noch am selben Tag

Der Nachwuchspilot mit US-amerikanischem und ecuadorianischem Pass war am 31. August in den Unfall mit Anthoine Hubert verwickelt gewesen. Der Franzose starb noch am Unfall-Tag in Belgien, Correa erlitt schwere Beinverletzungen und eine leichte Wirbelverletzung. Zudem wurde seine Lunge in Mitleidenschaft gezogen, er erlitt später einen Atemstillstand. Deshalb wurde der Fahrer des Sauber-Junior-Teams in der Klinik bisher künstlich beatmet.

Seine Ärzte planen nun eine dringend notwendige Beinoperation. Diese soll das Risiko dauerhafter Schäden minimieren. Die OP sei jedoch erst möglich, wenn Correas Lunge einen mehrstündigen Eingriff überstehen könne.

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Das Unglück von Spa hatte eine Sicherheitsdebatte ausgelöst. Correa war mit seinem Rennwagen mit hoher Geschwindigkeit in die Seite von Huberts Auto gekracht. Der Unfallhergang und die Ursachen werden weiter untersucht. (APA/dpa)