Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 01.11.2019


Volleyball

Das Ende der Leidenszeit im Hause Kronthaler

Dass er sich auf seiner Position (Außenangriff) mit drei Legionären konfrontiert sieht, erschreckt Niklas Kronthaler nicht. Auch im Cup gegen Rottenburg dürfte der Tiroler gesetzt sein.

Alles im Blickfeld hat Alpenvolleys-Akteur Niklas Kronthaler (25) in dieser Saison.

© gepaAlles im Blickfeld hat Alpenvolleys-Akteur Niklas Kronthaler (25) in dieser Saison.



Innsbruck – Bandscheibenvorfall, Knieleiden, vier Operationen – der Leidensweg des 25-jährigen Niklas Kronthaler liest sich wie der eines im Karriereherbst befindlichen Volleyballers. Verletzung, Regeneration, Hoffnung, Rückschläge und das gleich mehrmals hintereinander. Die Zeiten dürften nun aber vorbei sein. Und schmerzbefreit steht der österreichische Nationalteamspieler nun auch in der Grundformation der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching. Sehr wahrscheinlich auch morgen (Olympiaworld, 18 Uhr ) in der ersten Cup-Runde gegen Rottenburg.

„Wenn die Leistung stimmt, werde ich auch spielen“, erklärte der Filius von Hannes Kronthaler (Manager Alpenvolleys) trocken. „Ich bekomme eine faire Chance und mehr will ich gar nicht.“ Dass er sich auf seiner Position (Außenangriff) mit drei Legionären konfrontiert sieht, erschreckt Kronthaler nicht: „Das war nie anders und motiviert dich für jedes einzelne Training.“

Das heurige Jahr wird wichtig für den Tiroler Volleyball-Profi, der besonders in der Annahme für viel Stabilität steht. Unabhängig davon, ob es die Alpenvolleys nach diesem Jahr noch gibt, „werde ich im Sommer schauen, was für mich das Beste ist. Ein Sprung ins Ausland hätte in jedem Fall was.“

Zunächst wartet morgen aber mit Rottenburg ein schlagbarer Gegner in der ersten Cup-Runde.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.