Letztes Update am So, 26.04.2015 14:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leichtathletik

Kipchoge und Tufa triumphierten beim London-Marathon

Kenianisches Sieger-Trio in London: Dennis Kimetto, Eliud Kipchoge und Wilson Kipsang.

© ReutersKenianisches Sieger-Trio in London: Dennis Kimetto, Eliud Kipchoge und Wilson Kipsang.



Der Kenianer Eliud Kipchoge hat zum ersten Mal den London-Marathon gewonnen. Der 30-Jährige war am Sonntag in der Jahresweltbestzeit von 2:04:42 Stunden fünf Sekunden schneller als sein Landsmann Wilson Kipsang. Weltrekordler Dennis Kimetto aus Kenia, der im Vorjahr in Berlin in historischen 2:02:57 gesiegt hatte, musste sich in 2:05:50 Stunden mit Rang drei begnügen.

„Es war ein hartes Rennen, das Training hat sich bezahlt gemacht und alles ist nach Plan gelaufen“, betonte Kipchoge, der im Vorjahr bereits in Rotterdam und in Chicago Marathon-Siege gefeiert hatte. „Die Zuschauer waren wundervoll und haben mich bei meinem Zielsprint toll angefeuert.“ Den Streckenrekord von Titelverteidiger Kipsang aus dem Vorjahr (2:04:29) verpasste der Ex-Weltmeister über 5.000 m (Paris 2003) nur um 13 Sekunden.

Im Frauenrennen beendete die Äthiopierin Tigist Tufa die Siegesserie der Kenianerinnen nach vier Jahren. Die 28-jährige Shanghai-Siegerin von 2014 gewann in 2:23:22 Stunden ebenfalls erstmals in der britischen Metropole. Zweite wurde Mary Keitany aus Kenia, die nach 42,195 Kilometern 18 Sekunden Rückstand hatte. Derartu Tulu hatte 2001 als bisher letzte Äthiopierin in London triumphiert. Die englische Weltrekordlerin Paula Radcliffe wurde bei ihrem Abschiedsrennen von den Fans gefeiert. (APA)

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