Letztes Update am Fr, 09.06.2017 09:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NHL

Pittsburgh Penguins holten sich mit Kantersieg ersten Matchpuck

Vor heimischem Publikum feierte der Titelverteidiger einen 6:0-Erfolg über Nashville und führt in der „best-of-seven“-Serie mit 3:2.

Nashvilles Viktor Arvidsson ließ die Fäuste sprechen. Frustabbau nach der 0:6-Niederlage gegen die Penguins.

© USA Today SportsNashvilles Viktor Arvidsson ließ die Fäuste sprechen. Frustabbau nach der 0:6-Niederlage gegen die Penguins.



Pittsburgh - Den Pittsburgh Penguins fehlt nach dem Kantersieg gegen die Nashville Predators nur noch ein Erfolg zur Titelverteidigung. Der Top-Favorit gewann am Donnerstag (Ortszeit) Spiel fünf der Stanley-Cup-Finalserie mit 6:0. Der Vorjahres-Champion führt in der „best-of-seven“-Serie jetzt mit 3:2 und kann sich im nächsten Spiel am Sonntag erneut den Titel holen. Pittsburgh wäre die erste Mannschaft seit den Detroit Red Wings 1997 und 1998, die ihren Titel erfolgreich verteidigt.

„Noch ist nichts getan und wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns“, sagte Penguins-Kapitän Sidney Crosby, der bereits zum vierten Mal in seiner Karriere in der Endspielserie NHL steht. Der 29 Jahre alte Kanadier steuerte drei Torvorlagen zum Sieg seiner Mannschaft bei.

Pittsburgh-Verteidiger Justin Schultz erzielte bereits in der zweiten Minute den ersten Treffer. In Überzahl sorgte er mit einem Schuss von der blauen Line für die 1:0-Führung. Bryan Rust (7.), Jewgeni Malkin (20.), Connor Sheary (22.), Phil Kessel (29.) und Ron Hainsey (37.) hießen die weiteren Torschützen der Penguins. Torhüter Matt Murray holte sich mit 24 abgewehrten Schüssen einen Shutout.

Die Predators hoffen nach der deftigen Niederlage nun auf den Heimvorteil im nächsten Spiel. Auf heimischem Eis in der Bridgestone Arena hat Nashville in den diesjährigen Playoffs erst einmal verloren. „Das echte Eishockey beginnt jetzt erst“, sagte Predators-Verteidiger P.K. Subban. „Du bist im Cup-Finale, genau darum geht es. Es geht um ein ständiges hin und her.“ (dpa)

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