Letztes Update am Di, 21.11.2017 10:00

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Tiroler Ex-Skistar missbraucht: „Ich möchte nur aufrütteln“

Nicola Werdenigg (59), gebürtige Spieß, fuhr im alpinen Weltcup viermal aufs Podest und wurde Vierte in der Olympia-Abfahrt 1976. Jetzt sprach die Zillertalerin über Vergewaltigung, Machtmissbrauch und Scham.

Die Zillertalerin Nicola Werdenigg brachte die Debatte über Übergriffe im Skisport ins Rollen.

© kunstpiste.comDie Zillertalerin Nicola Werdenigg brachte die Debatte über Übergriffe im Skisport ins Rollen.



Innsbruck – Das Skifahren war ihr in die Wiege gelegt. Mama Erika „Riki“ Mahringer war 1951 Österreichs Sportlerin des Jahres, Vater Ernst Rennleiter bei den Olympischen Spielen 1964 und 1976. Bruder Uli war der Erste, der 1980 in Gröden die Kamelbuckel übersprang. Seit Montag, seit sie im Standard (siehe Factbox unten) über ihre Vergewaltigung durch einen Teamkollegen im Teenageralter sprach, ist klar, dass Nicola Werdenigg, damals Spieß, ganz andere Hindernisse zu meistern hatte. Die TT erreichte die 59-jährige Tirolerin telefonisch bei einem von ihr geleiteten Ski-Workshop am Pitztaler Gletscher.

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