Letztes Update am Mi, 14.02.2018 08:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Olympia 2018

Windchaos sorgt für Absage: Damen-Slalom erst am Freitag

Alle Versuche, den Slalom der Damen am Mittwoch auszutragen, scheiterten. Nach mehrmaligen Verschiebungen aufgrund des starken Windes musste das Rennen abgesagt werden.

© REUTERSAuch der Slalom der Damen wurde vom Winde verweht.



Pyeongchang - Der über Pyeongchang stürmende Wind hat dafür gesorgt, dass von den ersten vier Alpinskirennen drei verschoben worden sind. Bei den Winterspielen in Südkorea kommt es deshalb nun sogar zu einem "Doppel-Double". Denn am Mittwoch wurde auch der Damenslalom in Yongpyong auf Freitag "verblasen". Innerhalb von 48 Stunden finden nun bei Olympia gleich vier Alpinskirennen statt.

Und zwar so, dass die beiden Herren-Speedrennen in Jeongseon jeweils in die zwei Technikrennen der Damen in Yongpyong "eingebettet" sind. Das neue Programm beginnt Donnerstag mit dem ersten Durchgang des Damen-Riesentorlaufs (2.00/5.45 Uhr MEZ). Um 3.30 Uhr MEZ startet die Herren-Abfahrt, die eigentlich schon vergangenen Sonntag über die Bühnen gehen hätte sollen. Am Freitag findet das nächste "Ski-Doppel" mit Damenslalom (2.00/5.15 Uhr MEZ) sowie Herren-Super-G (3.00 Uhr MEZ) statt. Dem Damen-Wunsch, den Super-G etwas später zu beginnen, wurde laut Herren-Rennchef Markus Waldner nicht stattgegeben.
Möglich ist dieses "Doppel-Double", weil die Alpinskirennen in Korea mangels ausreichend hoher Berge in zwei verschiedenen Resorts ausgetragen werden. Die Speedbewerbe finden in Jeongseon statt, die Technikrennen in Yongpyong.

"Super-Donnerstag" und "Super-Freitag"

Allerdings bekommt man nach den vielen Verschiebungen nun ein wenig Stress mit den Hotelbetten. Von den vier bis Mittwoch geplant gewesenen Rennen hat mit der Herren-Kombi nämlich erst eines stattgefunden. Dafür gibt es nun einen "Super-Donnerstag" und einen "Super-Freitag", um das wieder aufzuholen.

IOC Sprecher Mark Adams war nach der neuerlichen Verschiebung sofort mit einem beruhigenden Kommentar zur Stelle. Es sei noch immer "ausreichend" Zeit, um alle Alpinski-Events durchzuführen, sagte der Brite. "Wenn der Wind ab nun 15 Tage weiterbläst, könnte es ein Problem werden. Aber derzeit ist alles okay", sagte Adams. "Der Ski-Weltverband ist an Störungen durch Wind und Wetter gewöhnt." (APA)