Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 25.11.2018


EBEL

Für den HC-Innsbruck ist und bleibt es schwer

Das Heimspiel gegen den Angstgegner, die Vienna Capitals, weist den Innsbrucker Haien heute (17.30 Uhr) zur Halbzeit des Grunddurchgangs den weite(re)n Weg.

© gepa



Von Alex Gruber

Innsbruck — Trotz des 8:5-Sieges in Bozen hatt­e Haie-Coach Rob Pallin gewittert, dass sein Team in Dornbirn womöglich Schmerzen bekommt. Die freitägige 3:5-Niederlage im Ländle, als die zuvor überlegenen Innsbrucker im letzten Drittel (1:4) Schiffbruch erlitten, bestätigte leider das Gefühl des Amerikaners.

Und damit rutschten die Haie wieder unter den Strich, wo Znojmo nach einem Sieg in Bozen und Fehervar nach einem Erfolg über Villach von hinten aus Druck ausübt. Im Kampf um Platz sechs können sich die Haie nicht mehr viel leisten. Irgendwie hängt der Pallin-Truppe immer noch der katastrophale Saisonstart nach, den auch eine 2:8-Pleite in Wien am 21. September gekennzeichnet hat.

An den Caps war man ja auch in den beiden vorangegangenen Spielzeiten im Play-off-Viertelfinale gescheitert. Nach dem Startrekord mit 13 Siegen in Serie hatten aber auch die Hauptstädter in dieser Saison schon große Probleme, verloren danach fünf Spiele in Serie, um zuletzt mit Verteidiger Patrick Mullen (USA) im Kader nachzujustieren. Dafür fällt ein Quartett (Dorion, Hartl Arniel, Hackl) aus. „Es wird schwer", diktiert Pallin kurz und knapp. Nach dem heutigen Abend liest sich auch der Halbzeitstand im Grunddurchgang ab. Die HCI-Defensive darf heute nicht wieder solche Schmerzen bereiten wie am Freitag in Dornbirn.