Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 20.01.2019


EBEL

Haie müssen kämpfen, was das Zeug hält für Platz acht

Nach der 2:4-Niederlage in Linz treten die Haie heute (17.30 Uhr) im nächsten „Sechs-Punkte-Spiel“ zu Hause gegen Znojmo an. Maximal Platz acht ist noch drinnen.

Einer, der weder den Gegner geschweige denn sich selbst schont – HCI-Verteidiger Flo Pedevilla will heute die Gäste aus Znojmo unterwerfen.

© gepaEiner, der weder den Gegner geschweige denn sich selbst schont – HCI-Verteidiger Flo Pedevilla will heute die Gäste aus Znojmo unterwerfen.



Von Alex Gruber

Innsbruck – Die ersatzgeschwächten Innsbrucker Haie hatten am Freitag Linz nach einer 2:0-Führung und mit der Chance aufs 3:0 fast schon auf der Schaufel, um am Ende doch als Verlierer vom Eis zu schleichen. Bei zehn Punkten Rückstand auf die Top sechs kann man den direkten Gang ins Play-off fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs abhaken.

„Wir müssen Neunter werden“, gab sich Headcoach Rob Pallin gestern mit Blick auf die Tabelle bescheiden. Der Blick ging auch ins Ländle, wo Dornbirn auf den heutigen Haie-Gegner traf. Nach Dornbirns 4:3-Sieg können die Haie heute Znojmo überholen.

„Wir müssen Znojmo schlagen“, weiß Pallin von welch essentieller Bedeutung das Treffen mit den Tschechen ist. Denn Platz sieben (sechs Bonus-Punkte für die Qualifikationsrunde) scheint unmöglich, Platz acht (vier) schwierig, aber Rang neun würde zumindest zwei Extra-Zähler im Kampf ums Play-off bringen.

Die Haie haben sich darauf eingeschworen, nur noch von Spiel zu Spiel zu denken. Das Aufgebot bleibt dezimiert, Ondrej Sedivy feiert zwar sein Comeback, dafür fällt mit Mario Lamoureux ein anderer Angreifer nach einer harten Attacke in Linz wegen einer Oberkörperverletzung aus. Anderen wie Flo Pedevilla (Schulter) hilft wohl nur der Griff zu Schmerzmitteln. „Angeschlagen spielt man oft am besten“, krempelt Pedevilla die Ärmel hoch. Möglich, dass heute Rene Swette statt Luca Gracnar den Kasten hütet.




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