Letztes Update am Mi, 13.03.2019 16:01

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Paris siegte in Soldeu, Kristallkugel für Feuz, Striedinger am Podest

Dominik Paris gewann in Soldeu seine vierte Abfahrt in dieser Saison. Die kleine Kristallkugel musste der Südtiroler aber wieder dem Schweizer Beat Feuz überlassen. Bester Österreicher: Otmar Striedinger auf Rang drei.

Dominik Paris musste Beat Feuz den Vortritt lassen. Der Wahl-Aldranser holte zum zweiten Mal in Serie den Abfahrts-Weltcup.

© gepaDominik Paris musste Beat Feuz den Vortritt lassen. Der Wahl-Aldranser holte zum zweiten Mal in Serie den Abfahrts-Weltcup.



Soldeu - Der beste Abfahrer der Saison heißt auch in diesem Jahr Beat Feuz. Der Schweizer verteidigte am Dienstag beim Weltcupfinale in Soldeu erfolgreich die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung, hielt Dominik Paris mit einem sechsten Platz und 20 Punkten Vorsprung erfolgreich auf Distanz. Der Südtiroler feierte unterdessen seinen vierten Erfolg in der alpinen Königsdisziplin, verwies in Andorra den Norweger Kjetil Jansrud (+ 0,34 Sekunden) und ÖSV-Läufer Otmar Striedinger (+ 0,48 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei.

"Ein bisschen musste ich noch zittern im Ziel, ich habe dann doch schnell gemerkt, dass die Fahrt nicht so schlecht war", konnte Feuz im Ziel lachen. Eine kritische Situation hatte der Wahl-Aldranser im Mittelteil zu überstehen, ehe der 32-Jährige seine zweite Kristallkugel in der Abfahrt fixierte. "Das war ein Fehler von mir, einer der wenigen in dieser Saison. Die Konstanz hat heuer den Ausschlag zu meinen Gunsten gegeben", brachte es der Eidgenosse auf den Punkt.

Paris zog mit Ghedina gleich

"Vier Siege sind eine schöne Belohnung. Beat war heuer zu stark, ein sechster Platz war seine schlechteste Platzierung. Ich habe zwei, drei Rennen versagt, das geht halt nicht. Daran muss ich noch arbeiten", sagte Paris, der mit seinem zwölften Abfahrts-Erfolg mit dem italienischen Rekordhalter Kristian Ghedina gleichzog.

Vincent Kriechmayr klassierte sich auf Rang fünf. In der Abfahrtswertung landete der Oberösterreicher hinter Feuz und Paris als Dritter auf dem Stockerl. Matthias Mayer (11.) und Hannes Reichelt (13.) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

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Mit zwei Saisonsiegen (Max Franz/Lake Louise, Kriechmayr/Wengen) können die ÖSV-Athleten einigermaßen zufrieden Bilanz ziehen. "Das war mein bestes Abfahrtsjahr, deswegen darf man nicht jammern. Wir haben uns aber mehr vorgenommen", gestand Kriechmayr. "Die Saison ist aber noch nicht vorbei. Morgen haben wir noch eine Chance", sprach der 27-Jährige das Super-G-Finale am Donnerstag an. Dort muss der beste ÖSV-Speed-Athlet in diesem Winter 44 Punkte auf Paris aufholen, um sich noch die Kristallkugel zu sichern. (TT.com)

Das weitere Programm für die Ski-Herren beim Weltcupfinale: Super-G (Donnerstag, 12.00 Uhr), Teambewerb (Freitag, 12.00 Uhr), Riesentorlauf (Samstag, 9.30 Uhr), Slalom (Sonntag, 10.30 Uhr).