Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 19.04.2019


EBEL

HCI-Abschied: Philipp Lindner wechselt zu den Graz 99ers

Österreichs Eishockey-Nationalteam trifft heute auf die Slowakei. Mit dabei auch zwei Cracks, die kommende Saison (wohl) nicht mehr für den HCI auflaufen werden.

Philipp Lindner (l.) kehrt den Haien den Rücken: Der Nationalspieler übersiedel­t nach Graz, vorher soll es aber zur WM gehen.

© gepaPhilipp Lindner (l.) kehrt den Haien den Rücken: Der Nationalspieler übersiedel­t nach Graz, vorher soll es aber zur WM gehen.



Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Zusammen mit seinem Tiroler Landsmann Daniel Jakubitzka und den beiden HCI-Kollegen Sam Antonitsch und Daniel Wachter trainiert Philipp Lindner dieser Tage in Innsbruck. Die Vorbereitung auf die beiden ÖEHV-Testspiele gegen die Slowakei (heute 18 Uhr Salzburg; morgen 17.30 Uhr Tiwag-­Arena) lässt seit Dienstag den Schweiß fließen.

Abseits des Nationalteams taten sich rund um Lindner zuletzt aber auch Transfergerüchte um einen Wechsel zu den Graz 99ers auf, die der Verteidiger gestern auch bestätigte: „Ja, es stimmt, ich wechsle nach Graz“, erklärt­e der 23-Jährige gestern. Auch Kollege Sam Antonitsch könnt­e die Haie verlassen und in Villach anheuern.

Vorerst zählt für Lindner aber nur die Chance auf sein­e erste WM-Teilnahme. Vor den WM-Spielen ab 10. Mai in Bratislava geht es noch am Donnerstag und Samstag kommende Woche gegen Deutschland sowie am 5. und 7. Mai jeweils in Wien gegen Dänemark und bei der hochkarätigen WM-Generalprobe gegen Kanada. „Die WM wär­e natürlich ein Traum“, sagte der Tiroler, der sich durchaus Optionen ausrechnet. „Jeder hat sein Chance, es gibt immer Überraschungen.“ Bei der knappen Penaltyniederlage gegen Tschechien betrieben Lindner und Co. jedenfalls schon einmal gehörige Eigenwerbung: „ Das war ein­e unglaubliche Partie, da hat man unsere Moral gesehen.“ So soll es heute gegen die Slowakei weitergehen.

EBEL Finalserie: Der dritt­e Vergleich zwischen den Vienn­a Capitals und dem KAC endete mit einem 3:2-Sieg für die Wiener. In der Best-of-seven-Serie steht es nun 2:1 für die Capitals.

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