Letztes Update am So, 21.04.2019 13:43

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EBEL

Spannung im EBEL-Finale garantiert: Heimvorteil spricht für die Caps

Nach vier Heimsiegen in den bisherigen vier Partien ist für den KAC am Ostermontag ein Erfolg fast Pflicht. Die Wiener tankten am Samstag bei der 2:3-Niederlage im Schlussdrittel Moral.

Bislang kämpften der KAC und die Capitals in der Finalserie verbissen um jeden Zentimeter.

© APABislang kämpften der KAC und die Capitals in der Finalserie verbissen um jeden Zentimeter.



Wien – Die Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga ist nach dem vierten Heimsieg wieder ausgeglichen. Die Vienna Capitals treten nach dem 2:3 am Samstag beim KAC zu Spiel fünf vor den eigenen Fans an, ein Erfolg ist beim Stand der Serie von 2:2 am Ostermontag (17.00 Uhr/live Sky) ob der Heimstärke beider Teams fast Pflicht.

„Wir müssen jetzt genau an die Leistung anschließen, die wir (am Samstag, Anm.) in den letzten 20 Minuten gezeigt haben“, sagte Caps-Coach David ‚Dave‘ Cameron. Emilio Romig bezeichnete das Schlussdrittel in Klagenfurt, in dem die Wiener von 0:3 auf 2:3 herankamen, als sehr wichtig für die Moral. „Wir haben gesagt, dass wir im Schlussabschnitt nicht aufhören zu kämpfen, eine Message senden wollen und weiter beißen. Wir sind bis auf ein Tor herangekommen“, erklärte der Stürmer.

Jedes der bisherigen Final-Duelle wurde mit nur einem Tor Unterschied entschieden und auch am Montag ist Spannung garantiert. Ein Erfolg bringt den „Matchpuck“. Weniger Strafen zu kassieren als zuletzt ist das Ziel der Capitals, die in Klagenfurt zwei Treffer in Unterzahl hinnehmen mussten und ihren dritten Titel anpeilen.

Doch Rekordmeister KAC (30 Titel) sieht sich auch bei voller Besetzung mit guten Chancen. „Ich denke, dass wir bei Even Strength über sehr weite Strecken der Partie gut waren und so spielten, wie wir uns das vorgenommen hatten“, sagte KAC-Coach Petri Matikainen nach dem „großen und wichtigen Sieg“. Nun folge eine „best of three“-Serie, sagte der Finne. „Da wird es um die kleinen Nuancen gehen und um unseren Glauben an uns selbst.“ (APA)