Letztes Update am Fr, 05.07.2019 11:54

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Max Franz nach Fersenbeinbruch wieder schmerzfrei auf Schnee

Der Kärntner, der Ende Jänner in Kitzbühel einen Fersenbeinbruch erlitten hatte, konnte am Mölltaler Gletscher die ersten Schwünge absolvieren.

Max Franz feierte am Mölltalter Gletscher sein Comeback auf Schnee.

© gepaMax Franz feierte am Mölltalter Gletscher sein Comeback auf Schnee.



Mölltaler Gletscher - Ski-Rennläufer Max Franz trainiert nach über fünf Monaten Verletzungspause wieder auf Schnee. "Heute waren die ersten schneidigen Schwünge", sagte der Kärntner, der Ende Jänner in Kitzbühel einen Fersenbeinbruch erlitten hatte, am Freitag. "Es war im Großen und Ganzen ein sehr guter Tag heute", berichtete Franz nach den schmerzfreien Schwüngen am Mölltaler Gletscher über einen Motivationsschub.

"Es hat sehr, sehr gut funktioniert. Ich bin 15 Fahrten gefahren mit 20 Toren", erklärte der 29-Jährige, der in seiner Karriere schon einige Verletzungen erlebt hat. In Kitzbühel war ihm in der Hahnenkammabfahrt in diesem Jahr ein Schlag auf den rechten Fuß zum Verhängnis geworden. Die Folge: ein unverschobener Fersenbeinbruch, der ohne Operation behandelt wurde. Er verpasste die übrige Saison mit dem Höhepunkt der WM in Aare.

Beim Riesentorlauf-Training habe er nun keinerlei Schmerzen verspürt, sagte Franz. "Die Ferse war überhaupt kein Problem, Knie funktioniert auch gut." Von Fahrt zu Fahrt sei daher "etwas weitergegangen". Nach einer Sommervorbereitung, in der es bisher immer wieder auch Rückschläge gegeben habe, sei das ein positiver Moment gewesen. "Für mich war es voll in Ordnung, ich bin sehr happy", resümierte Franz.

Jetzt gelte es, sich kontinuierlich wieder an das gewohnte Niveau heranzuarbeiten. Ende Juli steht noch ein kurzer Vorbereitungskurs mit der kompletten Speed-Truppe in Österreich an, ehe es im August zum Übersee-Camp nach Chile geht. "Das große Ziel ist einfach, dass ich für Chile hundertprozentig fit bin und das nachher richtig gut nutzen kann", sagte Franz. (APA)