Letztes Update am Sa, 14.09.2019 14:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


6 Fragen an

EC-Coach Franzen: „Will in Kitzbühel etwas aufbauen“

Die Adler Kitzbühel starten am Samstag (19.30 Uhr/Sportpark) gegen Gröden in die neue Saison der Alps Hockey League (AHL). Neo-Coach Charles Franzen setzt auf Angriff.

Die Kitzbüheler Adler sind bereit für die neue Saison in der Alps Hockey League.

© gepaDie Kitzbüheler Adler sind bereit für die neue Saison in der Alps Hockey League.



Wie groß ist die Freude, dass die Saison endlich losgeht?

Franzen: Ich freue mich auf den Start. Beim ersten Spiel kann alles passieren, egal ob man als Favorit oder Underdog aufs Eis geht. Ich hoffe, dass wir gegen Gröden als Sieger in die Kabine gehen. Das wäre wichtig.

Wie ist die Vorbereitung verlaufen?

Franzen: Wir hatten interessante Spiele und man hat gesehen, woran wir arbeiten müssen. Ich will, dass wir in der Endzone noch gefährlicher werden. Wir hatten Spiele gegen die AHL-Teams Zell am See und Linz. Aber es ist schwer zu sagen, wo wir stehen. Ich habe jedoch ein gutes Gefühl.

Wie lautet das Saisonziel?

Franzen: Wir sollten ein besseres Resultat als letztes Jahr einfahren. Wir wollen in die Play-offs, aber es ist noch ein langer Weg bis dorthin.

Die Trainer blieben zuletzt nicht lange in Kitzbühel. Wie legen Sie die Aufgabe an?

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Franzen: Ich will in Kitzbühel etwas aufbauen. Das geht nicht in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr. Es dauert drei Jahre, um ein Siegerteam zu formen. Ich weiß nicht, ob der Verein die Geduld dafür hat. Aber ich werde mein Bestes geben. Ich habe einen genauen Plan, wohin die Reise gehen soll.

Welches Potenzial hat Eishockey in Kitzbühel?

Franzen: Kitzbühel ist dank dem Einladungsturnier Red Bulls Salute auf der Eishockey-Landkarte angekommen. Das ist wichtig, dass man den Ort nicht nur wegen dem Skifahren kennt. Präsident Volker Zeh arbeitet hart daran, dass wir die nächsten Schritte setzen.

Sie kommen aus Schweden, welchen Stellenwert hat Eishockey dort?

Franzen: Wir sind geboren für Eishockey. Es ist eine riesige Sache und neben Fußball interessiert sich jeder für Eishockey. Entscheidend ist die Mentalität. Bei uns steht die Mannschaft an erster Stelle, und dann kommt der Erfolg des Einzelnen.

Das Interview führte Benjamin Kiechl