Letztes Update am Mo, 07.10.2019 16:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Neuer Kombi-Modus verbessert die Chancen der Speedfahrer

Künftig startet der schnellste Athlet nach Abfahrt oder Super-G auch im Slalom mit der Nummer eins. Bad Kleinkirchheim schied unterdessen ebenso wie Stockholm aus dem Rennekalender aus.

Alexis Pinturault und Co. greifen in der Kombination in einem neuen Format an.

© gepaAlexis Pinturault und Co. greifen in der Kombination in einem neuen Format an.



Zürich – Der Internationale Skiverband (FIS) hat beim traditionellen Herbst-Meeting in Zürich den Ablauf der Wettkämpfe in der Alpinen Kombination und der Parallelrennen angepasst. In der Kombi werden nach dem Speedbewerb (bevorzugt Super-G aber auch Abfahrt möglich) die Top-30 nicht mehr umgedreht, sondern der schnellste Speedfahrer startet im Slalom mit der Nummer 1.

Das soll für größere Chancengleichheit sorgen. Das aktuelle Kombi-Format hatte die Techniker deutlich begünstigt. In der kommenden Weltcup-Saison sind in der vor nicht allzu langer Zeit schon totgesagten Kombination für die Herren drei Bewerbe in Bormio, Wengen und Hinterstoder vorgesehen, für die Frauen in Val d‘Isere, Altenmarkt-Zauchensee, Crans-Montana und La Thuile gleich vier.

Parallel-Modus wurde TV-freundlicher gemacht

Die Parallelrennen sollen TV-freundlicher sprich kompakter werden. Sie beginnen künftig mit einem Qualifikations-Lauf, die besten 32 bestreiten den eigentlichen Wettkampf. Die erste Runde umfasst Hin- und Rücklauf, ab dem Achtelfinale geht es im K.o.-System mit nur jeweils einem Lauf weiter.

Das Weltcup-Finale 2023 findet wieder in Grandvalira Soldeu statt. Der Ort in Andorra hat auch das jüngste Finale im März 2019 ausgetragen und erhielt den Vorzug gegenüber Lenzerheide und Kvitfjell. Die kommenden Finali gehen in Cortina d‘Ampezzo (2020), Lenzerheide (2021) und Meribel/Courchevel (2022) in Szene.

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Hinsichtlich Kalenderplanung wird Stockholm keinen Parallelbewerb mehr durchführen. Bei den Damen springt im März 2020 Aare ein, bei den Herren hat sich aufgrund der Kurzfristigkeit kein Ersatz gefunden.

Doppelpass Altenmarkt-Zauchensee – St. Anton

Auch Bad Kleinkirchheim scheint in den aktualisierten Weltcupkalender-Entwürfen der kommenden Jahre nicht mehr auf. In Kärnten ist ein Lift-Neubau zwingend notwendig. Damit besteht das langjährige Jänner-Speed-Dreirad der Damen in Österreich derzeit nur noch aus einem Doppelpass zwischen Altenmarkt-Zauchensee und St. Anton. Zauchensee ist im kommenden Winter (11./12. Jänner 2020) an der Reihe, St. Anton (dort wurde vergangenen Jänner abgesagt) bereits wieder im Jänner 2021, ebenfalls mit Abfahrt und Kombination. (APA)




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