Letztes Update am So, 13.10.2019 06:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Skischuh-Streit beigelegt: Liensberger kehrt zur Rossignol zurück

Österreichs aktuell beste Slalom-Fahrerin steigt am Montag wieder ins Training ein. Der Ausrüster-Streit mit dem ÖSV ist beigelegt.

Katharina Liensberger fand einen Ausweg aus der lange Zeit verfahrenen Skischuh-Causa.

© gepaKatharina Liensberger fand einen Ausweg aus der lange Zeit verfahrenen Skischuh-Causa.



Salzburg - Was lange währte, wurde irgendwie gut. Katharina Liensberger kehrt zu ihrem alten Ausrüster Rossignol zurück. Das berichtete der ORF am Samstagabend. Die 22-Jährige werde ab Montag mit ihrem alten Material ins Training einsteigen.

Von dort war die Vorarlbergerin nach der vergangenen Saison zu Kästle gewechselt. Die Vorarlberger Skifirma, die nach über 20 Jahren ein Weltcup-Comeback anstrebt, verfügt aber über kein eigenes Schuhsortiment. Rossignol untersagte Liensberger die Verwendung der bisher genutzten und zum Konzern gehörenden Lange-Schuhe. Auch ein Übereinkommen mit der Marke Dalbello hatte sich zerschlagen.

Nach einem klärenden Gespräch mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel blieb die Rückkehr zu Rossignol die einzige Option für die Silbermedaillengewinnerin mit dem Team bei Olympia 2018 und bei der WM 2019. „Wir intervenieren als Verband normalerweise nur, wenn ein Athlet mit einer Marke sportlich nicht zurechtkommt“, sagte das rot-weiß-rote Ski-Oberhaupt unlängst.

Liensberger kehrt nun ins ÖSV-Training zurück. Bislang durfte die aktuell beste österreichische Slalom-Fahrerin an keinen Verbands-Trainingskursen teilnehmen. (TT.com)

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