Letztes Update am Sa, 23.11.2019 18:50

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Skispringen

ÖSV-Adler zum Auftakt obenauf: Sieg beim Teamspringen in Wisla

Philipp Aschenwald, Daniel Huber, Jan Hörl und Stefan Kraft setzten sich beim Teamspringen am Samstag in Wisla vor Norwegen und Polen durch.

Beim Teamspringen in Wisla strahlte der Stern der ÖSV-Adler um Philipp Aschenwald am hellsten.

© gepaBeim Teamspringen in Wisla strahlte der Stern der ÖSV-Adler um Philipp Aschenwald am hellsten.



Wisla – Perfekter Start für Österreichs Skisprung-Herren in die neue Weltcup-Saison: Philipp Aschenwald, Daniel Huber, Jan Hörl und Stefan Kraft gewannen am Samstag in Wisla den Teambewerb in souveräner Manier. Das ÖSV-Quartett feierte den ersten Mannschaftssieg seit 9. Februar dieses Jahres in Lahti 22,5 Punkte vor Norwegen und 27,3 vor Gastgeber Polen.

Die Österreicher waren nach dem ersten Durchgang noch an zweiter Stelle hinter Polen gelegen. Doch ab der ersten der vier Nationen-Gruppen stellte die Truppe von Cheftrainer Andreas Felder gleich die Weichen in Richtung Sieg. Aschenwald segelte auf 133, danach Huber auf 134 m. Da störte auch der 114-m-Satz von Jan Hörl im zweiten Versuch nicht. Kraft konnte mit einem 125-m-Sprung den insgesamt 30. Sieg für Österreich in einem Teambewerb fixieren.

Huber: „Besser kann man es nicht erwischen“

„Ich habe gesehen, dass wir Vorsprung haben“, freute sich Kraft, der als Letzter des Bewerbs mit ruhigem Puls in die Spur gehen konnte. „Gottseidank ist mir ein guter Sprung gelungen. Perfekt, wenn man mit fast 30 Punkten Vorsprung gewinnt, dann hat sicher alles zusammengepasst.“

Daniel Huber, der mit 134 m die höchste Weite des Feldes zeigte, war nach seinem ersten Sieg mit dem ÖSV-Team happy: „Besser kann man es sich nicht wünschen. Wir haben alle einen geilen Job gemacht, jeder hat es gnadenlos durchgezogen. Dass wir so weit vorne sind, ist genial.“ Auch für Hörl war es der erste Sieg mit der Mannschaft: „Ein sensationelles Gefühl mit dem Team den ersten Platz zu machen und das beim Auftakt.“

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Schließlich war auch Startspringer Aschenwald sehr zufrieden. „Das war richtig geil. Wir haben selbst nicht gewusst, dass wir so gut sind. Besser kann man nicht reinstarten, mehr Selbstvertrauen kann man sich nicht holen“, meinte er auch im Hinblick auf den Einzelbewerb am Sonntag (11.30 Uhr). Da werden die ÖSV-Athleten ein Wörtchen um die Podestplätze mitreden. Dann ist auch Gregor Schlierenzauer wieder mit von der Partie. (APA)

Skispringen in Wisla - Teambewerb

1. Österreich 1.018,2 Punkte

Philipp Aschenwald 121/133 m - Daniel Huber 125/134 - Jan Hörl 130/114 - Stefan Kraft 127,5/125

2. Norwegen 995,7 Punkte

Daniel Andre Tande 123/128,5 - Thomas Aasen Markeng 120/118,5 - Marius Lindvik 121/128 - Robert Johansson 129/130,5

3. Polen 990,0 Punkte

Piotr Zyla 131/117 - Jakub Wolny 123,5/119 - Kamil Stoch 125,5/118 - Dawid Kubacki 126,5/120,5

Weiters: 4. Slowenien 979,3 - 5. Deutschland 972,6 - 6. Japan 947,0 - 7. Schweiz 830,1 - 8. Finnland 700,4 - 9. Tschechien 331,2 - 10. Russland 298,1