Letztes Update am Fr, 23.01.2015 15:25

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Skeleton

Tirolerin Flock jubelt in St. Moritz über ihren ersten Weltcup-Sieg

Mit Carina Mair landete noch eine zweite Tirolerin beim Skeleton-Weltcup in St. Moritz in den Top Ten.

Janine Flock raste zu ihrem ersten Weltcup-Sieg.

© gepaJanine Flock raste zu ihrem ersten Weltcup-Sieg.



St. Mortiz – Es hat sich schon seit geraumer Zeit angedeutet, am Freitag war es endlich soweit: Janine Flock gewann in St. Moritz ihr erstes Skeleton-Weltcup-Rennen. Die Rumerin triumphierte beim Klassiker im Schweizer Nobelort vor der Kanadierin Elizabeth Vathje (+0,09 Sekunden) und der Britin Laura Deas (+0,24). Für die 25-Jährige ist es der größte Erfolg nach ihrem EM-Titel vom vergangenen Jahr. Nach vier Podestplätzen im Weltcup - zuvor war sie zweimal Zweite und zweimal Dritte - konnte die Olympia-Neunte von Sotschi erstmals auf dem obersten Stockerl jubeln.

Carina Mair, die zweite Tirolerin im Feld, schaffte als Neunte ebenfalls den Sprung in die Top Ten.

Nicht nach Wunsch lief es für die heimischen Herren. Beim Sieg des Letten Martins Dukurs landeten die Tiroler Raphael Maier und Matthias Guggenberger auf den Rängen 15 bzw. 21. „Wir Herren haben uns heute leider im Material vergriffen. Aber heute zählt sowieso nur der unglaubliche Sieg von Janine“, betonte Guggenberger. (tt.com)

Ergebnisse der Skeleton-Weltcuprennen in St. Moritz:

Damen: 1. Janine Flock (AUT) 2:20,34 Minuten (1:10,40-1./1:09,94-2.)

- 2. Elisabeth Vathje (CAN) 0,09 Sekunden zurück (1:10,53-4./1:09,90-1.) - 3. Laura Deas (GBR) 0,24. Weiter: 9. Carina Mair (AUT) 1,38

Weltcupstand nach 5 von 8 Rennen:

1. Tina Hermann (GER) 944 - 2. Flock 929 - 3. Sophia Griebel (GER) 888.

Weiter: 13. Mair 592.

Herren:

1. Martins Dukurs (LAT) 2:16,17 Minuten - 2. Yun Sungbin (KOR) 0,60 zurück - 3. Nikita Tregybow (RUS) 1,19.

Weiter: 15. Raphael Maier (AUT) 3,03 - 21. Matthias Guggenberger (AUT), ausgeschieden nach dem 1. Durchgang.

Weltcupstand nach 5 von 8 Rennen:

1. Dukurs 1.110 - 2. Tomass Dukurs (LAT) 974 - 3. Axel Jungk (GER) 912.

Weiter: 9. Guggenberger 708 - 17. Maier 592.