Letztes Update am Mi, 28.10.2015 14:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EU-Kommission will flexibleres Trinkwasser-Monitoring



Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat heute eine Regelung zur Trinkwasserrichtlinie verabschiedet, die es den einzelnen Mitgliedsstaaten erlauben soll, flexibler darüber zu entscheiden, wie die Qualität des Wassers überprüft wird. Das soll ein fokussiertes und risikobasiertes Monitoring erlauben, hieß es am Mittwoch. Innerhalb der EU gibt es an die 100.000 Wasserversorgungszonen.

„Das neue Monitoring- und Kontrollsystem erlaubt uns, die Zahl unnötiger Analysen zu reduzieren und die Kontrollen dort durchzuführen, wo sie wirklich notwendig sind“, sagte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella. Die Kommission folgt damit einer Forderung der Bürgerinitiative „Right2Water“, die für Wasser und sanitäre Grundversorgung als Menschenrecht und gegen eine Liberalisierung der Wasserwirtschaft eintritt.

Ziel der 1998 verabschiedeten Trinkwasserrichtlinie ist es, die menschliche Gesundheit vor den schädlichen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung des für den menschlichen Gebrauch bestimmtem Wassers ergeben, zu schützen.

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