Letztes Update am Mo, 07.12.2015 09:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flüchtlinge - Offiziersgesellschaft fordert Sofortmaßnahmen fürs Heer



Wien (APA) - Dass der Grenzeinsatz im Zuge der Flüchtlingskrise das Bundesheer lähmt, zeigt für die Offiziersgesellschaft „die dramatischen Folgen jahrelanger Sparpolitik“. Diese Situation verlange „sofortiges Handeln und darf keinesfalls schöngeredet werden“, zeigte sich ÖOG-Präsident Erich Cibulka am Montag in einer Aussendung „erschüttert“.

Wenn das Bundesheer für den Einsatz von rund 1.500 Mann bereits alle Kräfte bündeln müsse, dann sei das der Beweis dafür, dass das Auflösen von Einheiten und Kasernen ein schwerer Fehler sei. Es brauche unverzüglich einen Stopp der geplanten Reduzierungen, eine Aufstockung der Mittel und eine vorgezogene Beschaffung des erforderlichen Geräts, forderte Cibulka.




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