Letztes Update am Mo, 07.12.2015 13:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Prozess gegen Albaner nach Zusammenstößen in Mazedonien



Skopje (APA) - Unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag in Mazedoniens Hauptstadt Skopje das Verfahren gegen eine 29-köpfige Albanergruppe wegen der blutigen Zusammenstöße im Mai in der nordmazedonischen Kleinstadt Kumanovo begonnen. Die Anklage wirft der Gruppe die Bildung einer Terrororganisation und Terrorakte vor, berichteten Medien in Skopje.

Bei den Unruhen wurden im Mai 18 Menschen, darunter acht Polizisten, getötet. Weitere 30 Angehörige der Sicherheitskräfte wurden verletzt. Etwa 30 Mitglieder der bewaffneten Gruppe, von denen einige aus dem Kosovo stammen, hatten sich der Polizei gestellt, mehrere vermeintliche Gruppenhelfer wurden in den vergangenen Monaten festgenommen. Der Hintergrund der Unruhen in Kumanovo ist bis heute unklar. Albaner stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung Mazedoniens.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.




Kommentieren