Letztes Update am Di, 08.12.2015 09:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Guatemalteken verbrannten symbolisch den Teufel



Guatemala-Stadt (APA/AFP) - Tausende Guatemalteken haben bei einem katholischen Fest auf Scheiterhaufen in den Straßen symbolisch den Teufel verbrannt. Eine der Hauptzeremonien fand im Viertel La Concepcion in der Kolonialstadt Antigua statt, knapp 50 Kilometer südlich der Hauptstadt. Dort schauten Gläubige und Touristen zu, wie die Flammen ein etwa zwei Meter hohes Bildnis des Teufels aus Papier und Metall verschlangen.

Anlass war das katholische Fest der unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember. Findige Handwerker aus Guatemala-Stadt nutzten die Gelegenheit, um Bildnisse des ehemaligen Staatspräsidenten Otto Perez und seiner Stellvertreterin Roxana Baldetti zu verkaufen. Beide wurden dieses Jahr wegen Korruption in Untersuchungshaft genommen. „Diese Leute sind Teufel, denn sie haben den Krankenhäusern Geld gestohlen“, sagte eine Händlerin der Zeitung „Prensa Libre“.




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