Letztes Update am Di, 08.12.2015 13:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Studie: Gute Ausbildung bester Schutz vor Arbeitslosigkeit



Nürnberg (APA/dpa) - Eine gute Ausbildung ist nach Einschätzung von deutschen Arbeitsmarktforschern weiterhin der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. So seien im vergangenen Jahr nur 2,5 Prozent der Hochschulabsolventen arbeitslos gewesen, bei Fachhochschulabsolventen sei die entsprechende Quote bei 2,7 Prozent gelegen, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschungsforschung (IAB) auf seiner Homepage.

„Das Arbeitslosigkeitsrisiko hängt nach wie vor eng mit der Qualifikation zusammen. Je niedriger die Qualifikation, desto schlechter ist die Position auf dem Arbeitsmarkt“, lautet das Fazit der Forscher.

Entsprechend haben es Männer und Frauen ohne Berufsabschluss auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin schwer. In dieser Gruppe war nach IAB-Erkenntnissen im Jahr 2014 mit 19,9 Prozent fast jeder Fünfte ohne Arbeit. In Ostdeutschland waren es sogar 31,9 Prozent, im Westen dagegen nur 18,3 Prozent. In den vergangenen sieben Jahren habe diese Gruppe kaum noch von der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung profitiert, zeigt die Studie. Deutlich besser geschützt vor einem Jobverlust sind der Studie zufolge dagegen Beschäftigte mit einer abgeschlossenen Ausbildung. In dieser Gruppe waren nach IAB-Angaben im Vorjahr nur 4,9 Prozent ohne Arbeit - im Westen 4,1 Prozent, im Osten 8,0 Prozent.




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