Letztes Update am Mi, 09.12.2015 11:45

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Baubeginn für S3-Verlängerung im Weinviertel im zweiten Halbjahr 2016



Hollabrunn (APA) - Nach dem positiven UVP-Bescheid für die Weinviertler Schnellstraße (S3) von Hollabrunn bis Guntersdorf beginnt die Asfinag im Jänner mit den Grundeinlöse-Verhandlungen. Vorbehaltlich etwaiger Einsprüche starte der Bau im zweiten Halbjahr 2016, kündigte Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management, in einer Aussendung an. Drei Anschlussstellen sollen umliegende Gemeinden anbinden.

Die Anschlussstellen Hollabrunn Nord sowie - am anderen Ende des elf Kilometer langen S3-Neubaus - Guntersdorf verbinden die S3 mit der B303. Die Anschlussstelle Wullersdorf zwischen Grund und Wullersdorf führt zur Landesstraße L35 und ersetzt die bestehende Eisenbahnkreuzung bei der L35, informierte die Asfinag bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Hollabrunn über die Trassenführung. Der neue Streckenabschnitt überspannt zudem zahlreiche Landesstraßen, 19 neue Brücken werden gebaut.

Die bestehende Umfahrung Hollabrunn wird von der Asfinag vom Land Niederösterreich übernommen und bemautet. Nach der Verkehrsfreigabe gilt auf der gesamten S3 von Stockerau bis Guntersdorf Mautpflicht, auf dem bestehenden Abschnitt von Stockerau (Donauuferautobahn A22) bis Hollabrunn-Süd wurde diese im August 2009 eingeführt.

Die Asfinag investiert 132 Millionen Euro in den Weiterbau der S3. Das Unternehmen hob in der Aussendung die positiven Auswirkungen des geplanten elf Kilometer langen Streckenabschnitts auf die Region hervor: Der Weiterbau der S3 führe „in Zukunft zu massiven Verkehrsentlastungen auf der bestehenden B303“, sagte Walcher. Dies verbessere die Lebensqualität für 14.000 Anrainer. Zudem bringe die Trennung der S3-Richtungsfahrbahnen durch eine Betonleitwand mehr Verkehrssicherheit.




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