Letztes Update am Mi, 09.12.2015 14:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Rosenhügel-Studios zu Turnhalle umfunktioniert



Wien (APA) - In den ehemaligen Filmstudios am Rosenhügel in Wien-Liesing wird jetzt geturnt. Wo früher Dreharbeiten stattfanden, geben sich heute rhythmische Sportgymnasten die Türschnalle in die Hand. Die neue eingerichtete Halle ist Teil des Projektes des Sportvereins „Turnzentrum West“, einer privaten Initiative, die es sich zur Aufgabe machte, die Trainingsmöglichkeiten für Turner in Wien zu erweitern.

Zwei neue Räumlichkeiten im Westen Wiens - in Hietzing und Liesing - sollen den Sportlern künftig eine adäquate Infrastruktur zum Trainieren bieten. Die Turnhalle in den ehemaligen Filmstudios ist bereits in Betrieb, wie bei der Pressepräsentation am Mittwoch gezeigt wurde. Ermöglicht wurde die neue Nutzung durch Privatfinanzierung. Laut Thomas Brey, Presseverantwortlicher des Vereins, ist das vor allem einem „sehr engagierten“ Großvater einer Gymnastin zu verdanken, der die denkmalgeschützte Halle gekauft hat. Auf 800 Quadratmetern trainieren nun das National- und Juniorenteam der rhythmischen Sportgymnastik. Die Raumhöhe von bis zu 16 Meter macht es nach Angaben des Vereins erstmals möglich, auch international wettbewerbsfähige Übungen zu trainieren.

Der Bau der zweiten Turnhalle in Hietzing ist für 2016 geplant. Direkt neben der S-Bahn Station Speising soll eine Geräteturnhalle entstehen, die neben einem fest stehendem Gerätesatz auch eine Schnitzelgrube, Spezialgeräte für Kinder sowie einen Kraft- und Fitnessbereich beinhalten wird. Ganz fix ist das Projekt aber noch nicht, denn es bedarf noch finanzieller Mittel der Stadt Wien. „Alle Vorarbeiten wurden komplett ehrenamtlich erbracht“, sagte Brey, „aber ganz ohne die Stadt wird es nicht gehen.“




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