Letztes Update am Mi, 09.12.2015 16:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rechnungshof sieht Planung - OÖ. SPÖ und Grüne weisen Kritik zurück



Linz (APA) - Für die SPÖ und die Grünen Oberösterreich wiesen deren Gesundheitssprecher Peter Binder und Ulrike Schwarz die Kritik des Rechnungshofes zurück. Binder betonte, aufgrund der bestehenden Medizin-Quote und der Internationalisierung der Medizin sei eine volle Inlandswirksamkeit wohl kaum zu erreichen. Schwarz warf dem Rechnungshof „sehr einseitige Betrachtung“ vor.

Binder ist überzeugt, dass der Großteil der ausgebildeten Ärzte in Zukunft bei der Sicherung der Gesundheitslandschaft in Oberösterreich mithelfen werde. Vor Errichtung der Medizin-Fakultät in Linz hätten oberösterreichische Medizin-Studenten für die Ausbildung nach Wien, Graz, Innsbruck oder ins Ausland ausweichen müssen. Für diese habe man nun ein qualitatives Angebot in der Landeshauptstadt Linz geschaffen, das perspektivisch die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich sichere.

Ulrike Schwarz stellte zum Rechnungshofbericht fest, die Synergieeffekte mit der Kepler Universität im schon gut ausgebauten Bereich Medizintechnik seien unbeachtet geblieben. Ebenso der Mehrwert der neuen Forschungsgebiete Versorgungsforschung und medizinische Altersforschung für die Gesellschaft“, betonte Schwarz die auch den Konnex zu anderen Unis differenzierter sieht. Denn der Rechnungshof habe auch nur beschrieben, dass eine Aufstockung bei anderen Medizinunis möglicherweise günstiger wäre. Die verbesserten Ausbildungsbedingungen bei kleineren Gruppen habe man aber bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

~ WEB http://www.spoe.at

http://www.gruene.at ~ APA473 2015-12-09/15:57




Kommentieren