Letztes Update am Mi, 09.12.2015 18:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Börse



Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch im tiefroten Bereich geschlossen. Der ATX fiel 56,95 Punkte oder 2,34 Prozent auf 2.373,40 Einheiten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,47 Prozent, DAX/Frankfurt -0,47 Prozent, FTSE/London +0,14 Prozent und CAC-40/Paris -0,60 Prozent.

Nach dem Feiertag am Dienstag ging es an der Wiener Börse am Mittwoch deutlich abwärts. Die europäischen Leitbörsen hatten bereits am Vortag klare Verluste eingefahren, nachdem neuerliche Sorgen um den Zustand der chinesischen Wirtschaft aufgekommen waren. Der heimische Markt zog nun mit einem Tag Verspätung nach. Als zusätzlichen Belastungsfaktor nannten Marktteilnehmer den starken Euro. Im Tagesverlauf ist die Gemeinschafswährung zwischenzeitlich bis auf 1,0992 Dollar gestiegen. Der ATX lag zwischenzeitlich knapp über drei Prozent im Minus, grenzte im Späthandel seine Verluste aber noch etwas ein.

Auf Unternehmensseite rückte Zumtobel in den Mittelpunkt. Gegen den Trend schlossen die Papiere des Vorarlberger Leuchtenherstellers mit einem satten Plus von 7,88 Prozent bei 22,46 Euro. Dabei ließen sich die Anleger nicht einmal von einer gekappten Gewinnprognose aus der Ruhe bringen. „Wir denken, dass eine Absenkung des Ausblicks nach den schwachen Zahlen zum ersten Quartal im September bereits eingepreist war“, kommentierten die Analysten der Schweizer Großbank UBS. Außerdem würden die Zahlen zum zweiten Quartal eine stärkere Verbesserung des operativen Ergebnisses zeigen als erwartet.

Ebenfalls im Spitzenfeld schloss die Aktie der Telekom Austria, die bei erneut hohem Volumen 0,69 Prozent auf 5,09 Euro stieg. Unter den Index-Schwergewichten gingen nur die Titel der OMV mit einem Plus aus dem Handel - sie stiegen um 0,24 Prozent auf 25,41 Euro. Deutliche Abschläge setzte es hingegen für die beiden Bankwerte im ATX: Raiffeisen fielen um 5,43 Prozent auf 13,85 Euro und Erste Group büßten 2,76 Prozent auf 27,51 Euro ein. Tagesverlierer im ATX waren jedoch Andritz, die um 5,95 Prozent nach unten rasselten und damit bei 46,51 Euro schlossen.

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Einen Personalwechsel gab es unterdessen bei der Buwog zu vermelden. Der Immobilienkonzern hat einen neuen Finanzchef. Andreas Segal wird mit Jahresbeginn 2016 Ronald Roos ersetzen. Segal wird zugleich stellvertretender Vorstandschef. Buwog-Aktien schlossen um 1,46 Prozent tiefer bei 18,60 Euro.

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