Letztes Update am Do, 10.12.2015 09:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EVN verdiente 2 - Starker Anstieg bei Strom aus Erneuerbaren Energien



Wien/Maria Enzersdorf (APA) - Die Stromerzeugung des EVN-Konzerns wuchs im Geschäftsjahr 2014/15 (per 30.9.) um 11,1 Prozent auf 4.882 GWh; davon entfielen 2.106 GWh (+12,8 Prozent) auf Erneuerbare Energie und 2.777 GWh (+9,9 Prozent) auf Wärmekraftwerke.

Der Stromverkauf an Endkunden verringerte sich insgesamt leicht um 0,3 Prozent auf 19.263 GWh, wuchs in Südosteuropa aber um 1,1 Prozent. Der Gasverkauf an Endkunden schrumpfte um 2,6 Prozent auf 5.241 GWh. Der Wärmeverkauf an Endkunden stieg um 2,4 Prozent auf 2.038 GWh, dabei kletterte er in Südosteuropa bei geringer Gesamtmenge um 14 Prozent. Der Netzabsatz bei Strom betrug 21.657 GWh (+3,6 Prozent), bei Erdgas 14.989 (+6,0 Prozent).

Beim Umsatz, der in Summe 8,2 Prozent auf 2,136 Mrd. Euro zulegte, gab es in Österreich ein Plus von 980 Mio. auf 1,024 Mrd. Euro und in Südosteuropa einen Zuwachs von 908 Mio. auf 1,046 Mrd. Euro. Beim EBITDA von 583 Mio. kamen 442 Mio. aus Österreich und 125 Mio. Euro aus Südosteuropa. Von den Investitionen (323 Mio. Euro, um 19 Prozent weniger) floss allein rund die Hälfte in die Netzinfrastruktur Inland (160 Mio. Euro, minus 14 Prozent).

Der EVN-Personalstand sank im Geschäftsjahr 2014/15 im Jahresabstand um 341 Personen bzw. 4,7 Prozent auf im Schnitt 6.973. Davon entfielen 2.378 auf Österreich und 4.595 aufs Ausland. Der Personalaufwand stieg nur um 0,2 Prozent auf 314 Mio. Euro, da KV-Erhöhungen durch weitere Optimierungen v.a. in Südosteuropa nahezu ausgeglichen worden seien, so das Unternehmen.

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Fürs neue Geschäftsjahr 2015/16 erwartet die EVN „unter der Annahme von durchschnittlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ ein „weitgehend stabiles“ Konzernergebnis. Die Entwicklungen in den laufenden Verfahren zu Forderungen aus den Tarifentscheidungen in Bulgarien und im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau „könnten das Konzernergebnis jedoch wesentlich beeinflussen“, heißt es.

Der EVN-Aktienkurs stieg nach Bekanntgabe der Bilanzzahlen bis 9.35 Uhr um 2,0 Prozent auf 10,20 Euro zu. Der ATX lag zur gleichen Zeit mit 0,10 Prozent im Minus, die Verbund-Titel waren 0,55 Prozent fester.

(Grafik 1407-15)

~ ISIN AT0000741053 WEB http://www.evn.at ~ APA100 2015-12-10/09:45




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