Letztes Update am Do, 10.12.2015 15:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Geparden sollten Tiere auf Flughafen verjagen - Soldatin verletzt



Johannesburg (APA/dpa) - Zwei Geparden haben in Südafrika eine Stabsfeldwebelin der Luftwaffe angegriffen und verletzt. Die Raubkatzen seien auf den Militärflughafen in Makhado im Norden des Landes gebracht worden, um dort andere Tiere zu jagen, die oft die Startbahn blockierten, sagte eine Militärsprecherin am Donnerstag.

Geparden werden demnach häufig eingesetzt, um unter anderem Warzenschweine, Antilopen und große Vögel von dem Stützpunkt fernzuhalten, da diese die Flugsicherheit gefährden könnten. Der Zwischenfall habe sich bereits am Dienstag ereignet, als die Geparden plötzlich in den Hangar gelaufen seien.

„Sie wurden zwar wieder hinausgetrieben, aber unsere Stabsfeldwebelin ist ihnen hinterhergegangen, um Fotos zu machen.“ Eine der Katzen habe sie angeknurrt, weshalb die Frau geschrien habe. Daraufhin hätten die Geparden sie angegriffen. Die Mitarbeiterin werde im Krankenhaus behandelt. Die Attacke zeige, dass auf dem Luftwaffenstützpunkt dringend mehr Training für den Umgang mit den Geparden nötig sei.

Geparden kommen fast nur in Afrika vor. Sie sind normalerweise kaum aggressiv. Sie gelten als das schnellste Landtier der Erde.

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