Letztes Update am Do, 10.12.2015 18:12

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verfassungsschutz - Deutschland rückt zunehmend ins Visier von IS



Berlin (APA/Reuters) - Deutschland rückt durch den Bundeswehreinsatz in Syrien nach Einschätzung des Verfassungsschutzes zunehmend ins Visier der Extremisten-Miliz IS. Damit sei durch die Beteiligung der Tornado-Aufklärungsjets am Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) zu rechnen, sagte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen am Donnerstag dem MDR. Die Anschlaggefahr bleibe unverändert hoch.

Am Donnerstag hat die Bundeswehr damit begonnen, Flugzeuge und Mannschaften zum türkischen NATO-Stützpunkt Incirlik in der Türkei zu verlegen.

Der Verfassungsschutz geht nach Angaben von Maaßen von 1.100 gewaltbereiten Islamisten in Deutschland aus. Darunter seien 430 Personen, denen jederzeit eine schwere Straftat zuzutrauen sei. Maaßen appellierte an die Flüchtlinge, Informationen über Verdächtige weiterzugeben: „Das ist keine Denunziation.“ Der Verfassungsschutz sei auf Hinweise angewiesen um Attentate wie zuletzt im kalifornischen San Bernardino zu verhindern.




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