Letztes Update am Do, 10.12.2015 18:12

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Opposition will demokratisches Syrien und Rückzug Assads



Riad (APA/dpa) - Syrische Oppositionsgruppen haben sich zu Verhandlungen mit der Regierung in Damaskus unter UN-Vermittlung bereit erklärt - vorausgesetzt, Präsident Bashar al-Assad zieht sich zurück. Das geht aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Erklärung hervor, auf die sich die Regimegegner bei einer Konferenz in der saudischen Hauptstadt Riad geeinigt haben.

Demnach soll sich Assad bereits vor Beginn einer Übergangsphase, die das Land aus dem Bürgerkrieg führen soll, zurückziehen.

Syrien soll demnach künftig ein demokratischer und pluralistischer Rechtsstaat werden. Die Konferenz sprach sich zugleich für die Bekämpfung des Terrorismus sowie gegen die Präsenz ausländischer Kräfte in dem Land aus.

Die Konferenz ist ein wichtiger Teil eines politischen Fahrplans, auf den sich die internationale Gemeinschaft geeinigt hatte. Er soll zur Beendigung des fast fünfjährigen Bürgerkrieges führen. Allerdings hatte sich eine der wichtigsten Rebellengruppen, die radikalislamische Brigade Ahrar al-Sham, kurz vor Veröffentlichung der Erklärung aus den Gesprächen zurückgezogen.

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