Letztes Update am Fr, 11.12.2015 07:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Das bringt 2016 - Anleger müssen mit weniger Informationen auskommen



Wien (APA) - Österreicher, die einen Teil ihres Geldes in Aktien angelegt haben oder anlegen wollen, müssen im kommenden Jahr ihr Kauf- und Verkaufsentscheidungen mit weniger Informationen treffen. Eine Novelle des Börsegesetzes sieht nämlich vor, dass börsenotierte Unternehmen künftig keine Quartalsberichte mehr erstellen müssen. Das kommt vor allem den börsenotieren KMU zu Gute.

Die Top-Unternehmen, die im Prime Market der Wiener Börse notieren, wie OMV, Erste Group, voestalpine oder Verbund, werden aber weiterhin Quartalsberichte veröffentlichten. Dazu haben sie sich vertraglich gegenüber der Wiener Börse verpflichtet. Jedoch gibt es auch für sie Erleichterungen.

Den KMU soll durch den Wegfall der Quartalsberichte der Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten erleichtert werden. Weiterhin gilt allgemein, dass Jahresberichte spätestens vier Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres zu veröffentlichen sind. Ab dem 1. Jänner 2020 sind alle Jahresfinanzberichte dann in einem einheitlichen elektronischen Berichtsformat zu erstellen.

~ WEB http://www.wienerborse.at ~ APA039 2015-12-11/07:03




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