Letztes Update am Fr, 11.12.2015 16:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Hauptbahnhof - ÖBB weisen Kritik der Grünen zurück



Wien (APA) - Die ÖBB haben am Freitagnachmittag die Kritik des grünen Verkehrssprechers Georg Willi im Hinblick auf die anstehende Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofs und die damit verbundene Regionalisierung des Westbahnhofs zurückgewiesen. Vier von fünf Fahrgästen würden von der Umstellung ab Sonntag profitieren, versicherte ÖBB-Sprecher Michael Braun gegenüber der APA.

Willi hatte zuvor moniert, dass der Hauptbahnhof zu knapp dimensioniert sei, es dadurch zu Engpässen kommen werde und Pendler künftig längere Fahrzeiten in Kauf nehmen müssten. Stimmt nicht, sagen die Bundesbahnen. 80 Prozent der Passagiere würden einen Vorteil durch den neuen Fahrplan haben, im Zuge dessen auch die Fernzüge Richtung Westen vom West- zum Hauptbahnhof verlegt werden.

Für Pendler gebe es sowohl in den Morgenstunden als auch am Nachmittag ab dem Westbahnhof künftig einen dichteren Takt durch frei werdende Trassen. „Pendeln nach Wien war nie bequemer als im neuen Fahrplan“, verspricht Braun. Bezüglich befürchtetem Platzmangel verweisen die ÖBB darauf, dass der Hauptbahnhof im Durchgangsbahnhof und nicht wie der Westbahnhof ein Kopfbahnhof ist. „Durch moderne Betriebsführung können wir effizienter und schlanker arbeiten, brauchen daher weniger Gleise für mehr Züge“, betonte Braun. Und durch die Nähe der Hauptwerkstätte in Simmering würden künftig viele Überstellungsfahrten quer durch die Stadt, die bisher vom Westbahnhof notwendig gewesen seien, entfallen.

~ WEB http://www.oebb.at/ ~ APA471 2015-12-11/16:26

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