Letztes Update am Fr, 11.12.2015 20:09

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Assad: Verhandele nicht mit bewaffneten Gruppen



Damaskus (APA/Reuters) - Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen abgelehnt. „Für uns in Syrien ist jeder, der eine Maschinenpistole trägt, ein Terrorist“, sagte Assad in einem Interview der spanischen Nachrichtenagentur EFE am Freitag. Den USA und Saudi-Arabien warf er vor, Terrorgruppen an den Friedensverhandlungen für sein Land beteiligen zu wollen.

Die Äußerungen Assads ließen Hoffnungen auf Verhandlungen schwinden, die Russland und die USA für den kommenden Monat anstreben.

In Saudi-Arabien hatten sich Vertreter von Oppositions- und Rebellengruppen auf eine gemeinsame Verhandlungsdelegation verständigt. Bewaffnete Gruppen machen darin die größte Einzelgruppe aus. Der von den USA, Russland, der EU und Regionalmächten erarbeitete Fahrplan sieht formelle Verhandlungen zwischen syrischer Regierung und der Opposition ab dem 1. Jänner vor. Am Ende sollen Wahlen in Syrien stehen.

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