Letztes Update am Sa, 12.12.2015 13:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Biathlon: Hauser bei neuerlichem Deutschland-Triumph 13.



Hochfilzen (APA) - Biathletin Lisa Hauser hat ihre neu gewonnene Zugehörigkeit zur Weltspitze auch in der Verfolgung von Hochfilzen bestätigt. Die 21-jährige Tirolerin lief am Samstag nach einem Schießfehler auf Platz 13. Während die von einer Verkühlung etwas geschwächte Lokalmatadorin gegenüber dem Sprint eine Position einbüßte, feierten die deutschen Damen den nächsten Triumph.

Nach dem Triplesieg am Vortag gewann diesmal Laura Dahlmeier (1 Schießfehler) vor Maren Hammerschmidt (+13,3/2 Strafrunden). Als Dritte sprengte lediglich die Tschechin Gabriela Soukalova (18,5/1) die deutsche Phalanx, denn hinter der Weltcupspitzenreiterin folgte mit Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand (25,0/2) bereits die nächste Deutsche.

Wie den meisten Top-Athletinnen unterlief auch Hauser (1:04,08 Min.) beim letzten Stehendschießen ein Fehler. „Da waren die Füße schon müde“, meinte die derzeit mit Abstand beste Österreicherin, die in der Loipe in jeder Runde einige Sekunden auf die unmittelbare Konkurrenz eingebüßt hatte. Sie sei nach der Erkältung eben nicht mehr in bester Verfassung. „Auf der Loipe ist es zäh gegangen. Ich fühle mich gut, aber ich bin nicht gerade in Topform“, sagte Hauser.

Der noch vorhandene Rückstand im Laufen sei ungeachtet der überstandenen Verkühlung nicht von heute auf morgen aufzuholen, weshalb sie angesichts ihrer mit Abstand besten Hochfilzen-Ergebnisse ein positives Fazit zog. „Es war nicht perfekt, aber ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Ich habe den Auftritt vor heimischer Kulisse genossen. Wenn es in der Loipe wieder besser läuft, schaut dann schon noch mehr heraus.“

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Ob sie in der Staffel am Sonntag zur Schonung passen wird, hielt sie sich vorerst offen. „Es ist alles möglich, aber natürlich lässt man sich ein Heimrennen nur sehr ungern entgehen.“ Keine Weltcup-Punkte gab es für die zweite Österreicherin Fabienne Hartweger, die aufgrund von sieben Strafrunden nicht über Platz 54 hinauskam.

Die beim Auftakt in Schweden noch erkrankt fehlende Dahlmeier war in ihrem zweiten Saisonrennen (6. im Sprint) nicht zu schlagen. „Ich hatte keine Erwartungen und jetzt bin ich mit dem perfekten Start für mich natürlich sehr glücklich“, sagte die 22-jährige Bayerin nach ihrem dritten Weltcup-Erfolg, der auch den dritten Sieg für Deutschland im dritten Hochfilzen-Rennen bedeutete. Am Nachmittag hatten ihre Teamkollegen um Sprint-Gewinner Simon Schempp in der Herren-Verfolgung Gelegenheit nachzulegen.




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