Letztes Update am Mo, 22.08.2016 10:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Stichwort - Orthodoxe Christen



Bukarest (APA/dpa) - Die orthodoxen christlichen Kirchen sind eigenständig. Für die Kirchenspaltung (Schisma) ist das Jahr 1054 bedeutsam, als sich die Oberhäupter der Ostkirche in Byzanz (heute Istanbul) und der Westkirche in Rom gegenseitig exkommunizierten. Den orthodoxen Kirchen gehören weltweit mehr als 200 Millionen Gläubige an, je nach Abgrenzung in etwa 15 bis 22 eigenständigen Zweigen.

Nicht alle Kirchen erkennen sich gegenseitig an. Nach Katholiken und Protestanten stellen die Orthodoxen die drittgrößte Gruppe des Christentums. Die meisten von ihnen, etwa 120 bis 150 Millionen Menschen, gehören der russisch-orthodoxen Kirche an. Der Patriarch von Konstantinopel, derzeit Bartholomaios I., hat eine immer wieder infrage gestellte Führungsrolle inne. Als Konsens gilt, dass er „primus inter pares“ ist. Viele Orthodoxe legen großen Wert auf die Klarstellung, dass es keinen „orthodoxen Papst“ geben darf.




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